Rundgangskonzert von Studierenden, Alumni und Freunden der HfG Karlsruhe mit Live-Elektronik, Fixed Media, Audiovisuellen Projektionen und Live Performances
Vom 13. bis 23. Februar 2025 wird die Karlsruher Innenstadt zur Bühne für die Graduiertenausstellung „25 Grad“ der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Rund 30 Absolvent:innen präsentieren ihre Abschlussarbeiten und machen ihre Werke einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Der Titel „25 Grad“ symbolisiert den Zeitpunkt des Übergangs vom Hochschulabschluss in die Professionalität.
Eröffnet wird die Ausstellung am 13. Februar um 17 Uhr im Erdgeschoss der Postgalerie Karlsruhe mit einer Vernissage, die Begegnungen zwischen den Absolvent:innen und dem Publikum anregt und den Startpunkt für ein vielseitiges Programm bildet. Insgesamt wird es zwei Ausstellungsorte geben: neben zweier ehemaliger Ladenflächen im EG der Postgalerie Karlsruhe, wird auch der Badische Kunstverein in der Waldstraße 3, im Karlsruher Zentrum zum Ausstellungsraum. Die Ausstellungsorte werden durch einen gemeinsamen Spaziergang am selben Abend des 13.2.25 aktiviert. Ein vielfältiges Programm aus Screenings, Kolloquien und Workshops während der gesamten Ausstellungslaufzeit, lädt dazu ein, mit den Künstler:innen und Designer:innen in den Austausch zu treten. Den Abschluss markiert die Finissage am 23. Februar.
Die Ausstellung zeigt erneut die interdisziplinäre Qualität, die das Studium an der HfG Karlsruhe prägt. Die gezeigten Arbeiten reflektieren die enge Zusammenarbeit zwischen und in unterschiedlichen Fachrichtungen und verdeutlichen, wie stark die Studierenden nicht nur von den Lehrenden, sondern auch voneinander lernen und sich gegenseitig inspirieren. Diese Einflüsse, die fachliche Grenzen überschreiten, ,werden in einem begleitenden Magazin vorgestellt, das einen tiefen Einblick in die Arbeitsweisen und -prozesse der Ausstellenden gibt.
Weitere Informationen zu den Standorten, Ausstellenden und Programmpunkten folgen hier sowie auf der Instagram-Seite der Graduiertenshow unter @grad.hfg.
From 13 to 23 February 2025, Karlsruhe city centre will become the stage for the ‘25 Grad’ graduate exhibition at the Karlsruhe University of Arts and Design. Around 30 graduates will present their final theses and make their work accessible to the general public. The title ‘25 degrees’ symbolises the time of transition from graduation to professionalism.
The exhibition will open on 13 February at 5 p.m. on the ground floor of the Postgalerie Karlsruhe with a vernissage that will encourage encounters between the graduates and the public and form the starting point for a varied programme. In addition to a former shop space in the Postgalerie Karlsruhe, the exhibition space of the Badischer Kunstverein at Waldstraße 3 in the centre of Karlsruhe will also be used. The exhibition venues will be activated by a joint walk on the same evening of February 13, 2025. A varied programme of screenings, colloquia and workshops throughout the duration of the exhibition invites visitors to enter into an exchange with the artists and designers. The finissage on 23 February marks the end of the exhibition.
The exhibition once again demonstrates the interdisciplinary quality that characterises studies at the HfG Karlsruhe. The works on display reflect the close co-operation between and within different disciplines and illustrate the extent to which students not only learn from their teachers, but also from each other and inspire each other. These influences, which transcend disciplinary boundaries, are presented in an accompanying magazine that provides an in-depth insight into the exhibitors' working methods and processes.
Further information on the locations, exhibitors and programme items will follow here and on the Graduate Show's Instagram page at @grad.hfg.
Opening, February 13, 2025 at 5pm at Postgalerie Karlsruhe / Kaiserstraße 217 / 76133 Karlsruhe
In den zwei Kolloquien tauschen sich Absolvent:innen aus den verschiedenen Disziplinen der HfG über ihre Abschlussarbeiten aus. In offener Runde geben sie einen Einblick in die Entstehung und Entwicklung ihrer Projekte. Das Publikum ist eingeladen, Fragen zu stellen und mit zu diskutieren.
15.02.2025: Julius Bläser, Eike Buff, Lara Landbrecht, Janosch Kratz
22.02.2025: Florian Knöbl, Mona Mayer, Bob Reinert
Beschreibung (en)
In the colloquia, graduates from the various disciplines at the HfG discuss their final projects. In open discussions, they provide an insight into the creation and development of their projects. The audience is invited to ask questions and join in the discussion.
15.02.2025: Julius Bläser, Eike Buff, Lara Landbrecht, Janosch Kratz
22.02.2025: Florian Knöbl, Mona Mayer, Bob Reinert
Die diesjährige Graduiertenausstellung der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe trägt den Titel »26 Grad« und widmet sich dem Moment des Übergangs vom gemeinsamen Studium in einen neuen Lebensabschnitt.
Vom 16. bis 26. April 2026 zeigen rund 20 Absolvent:innen der HfG Karlsruhe ihre Abschlussarbeiten im benachbarten ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe, einer international renommierten Institution für Medienkunst. Die Ausstellung versammelt aktuelle Diplomprojekte aus den Fachbereichen Kommunikationsdesign, Produktdesign, Medienkunst, Szenografie und Ausstellungsdesign sowie Kunstwissenschaft und Medienphilosophie und macht einen besonderen Moment des Aufbruchs und Übergangs erlebbar.
Ein zentrales Leitmotiv der Ausstellung ist das Steintürmchen: Es dient als Orientierung, wenn Wege unübersichtlich werden, und symbolisiert zugleich den kreativen Akt des Gestaltens, das Setzen von Punkten, die erst im Zusammenspiel Sinn ergeben. Jeder Stein steht für ein individuelles künstlerisches Projekt der Absolvent:innen. Erst gemeinsam entstehen Strukturen, die mehr sind als die Summe ihrer einzelnen Teile. Die Steintürme werden so zum Symbol für den Abschluss des Studiums und den Ausblick in neue Richtungen. Sie markieren einen Standort, tragen Erfahrungen und Prozesse in sich und sind zugleich Ausgangspunkt für zukünftige Projekte.
Die Ausstellung zeigt Arbeiten aus allen fünf Fachbereichen und verdeutlicht, wie eng diese zusammenarbeiten. Der interdisziplinäre Austausch prägt die künstlerischen und gestalterischen Positionen nachhaltig. Trotz ihrer Verschiedenheit haben die Absolvent:innen eines gemeinsam: Sie stehen am Ende ihres Studiums und am Beginn eines neuen Abschnitts. Die Werke treten in Dialog, spiegeln die Vielfalt der Positionen wider und zeigen, wie aus individuellen Arbeiten ein gemeinsames Erlebnis wird.
Ein begleitender Katalog gibt Einblicke in Entstehung, Methoden und Hintergründe der ausgestellten Projekte.
Die Ausstellung eröffnet am Donnerstag, 16. April 2026, mit einer Vernissage, bei der die Gelegenheit besteht mit den Absolvent:innen ins Gespräch zu kommen und findet ihren Abschluss in der Finissage am Sonntag, 26. April 2026.
This year's graduate exhibition at the Karlsruhe University of Arts and Design is entitled “26 Grad” (26 Degrees) and is dedicated to the moment of transition from joint studies to a new phase of life.
From April 16 to 26, 2026, around 20 graduates of the HfG Karlsruhe will present their final projects at the neighboring ZKM | Center for Art and Media Karlsruhe, an internationally renowned institution for media art. The exhibition brings together current diploma projects from the departments of Communication Design, Product Design, Media Art, Scenography and Exhibition Design, as well as Art History and Media Philosophy, and brings to life a special moment of departure and transition.
A central motif of the exhibition is the stone tower: it serves as a guide when paths become unclear and at the same time symbolizes the creative act of designing, of setting points that only make sense in interaction. Each stone represents an individual artistic project by the graduates. Only when combined do they create structures that are more than the sum of their individual parts. The stone towers thus become a symbol for the completion of studies and the prospect of new directions. They mark a location, embody experiences and processes, and are at the same time a starting point for future projects.
The exhibition shows works from all five departments and highlights how closely they work together. The interdisciplinary exchange has a lasting impact on the artistic and creative positions. Despite their differences, the graduates have one thing in common: they are at the end of their studies and at the beginning of a new chapter. The works enter into dialogue, reflect the diversity of positions, and show how individual works become a shared experience.
An accompanying catalog provides insights into the creation, methods, and background of the exhibited projects.
The exhibition opens on Thursday, April 16, 2026, with a vernissage, where visitors will have the opportunity to talk to the graduates, and concludes with a finissage on Sunday, April 26, 2026.
Was passiert, wenn Individuen in engen, geschlossenen Räumen mit kaum persönlicher, sondern standardisierter, fest verankerter, textilloser Ausstattung leben, in denen sie einer permanenten Überwachung und Kontrolle sowie streng geregelten Tagesabläufen ausgesetzt sind?
Mascha Dilger untersucht die Parameter sanktionierender Räume: Besuche in unterschiedlichen Justizvollzugsanstalten und Interviews mit ehemaligen Inhaftierten werden in der Rauminstallation 7qm - Innen(an)sichten verarbeitet. Realitäten eines vor der Gesellschaft verborgenen und von ihr verdrängten Ortes werden offengelegt.
Die Arbeit beleuchtet, wie aus einem fremdbestimmten, rasterartigen Alltag einer totalen Institution, Versuche der geistigen Flucht und der Selbstbestimmtheit hervorgehen können. Es werden ortsspezifische und subkulturelle Erscheinungsformen betrachtet, die als Überlebensstrategien zu verstehen sind.
Beschreibung (en)
What happens when individuals live in narrow, confined spaces with hardly any personal but standardized, firmly anchored, textile-less furnishings, in which they are exposed to permanent surveillance and control as well as strictly regulated daily routines?
Mascha Dilger investigates the parameters of sanctioning spaces: visits to various prisons and interviews with former inmates are processed in the spatial installation "7qm - Innen(an)sichten". Realities of a place hidden from society are revealed.
The work illuminates how attempts of mental escape and self-determination can emerge from the grid-like everyday life of a total institution. Site-specific and subcultural manifestations are considered, which are to be understood as survival strategies.
"Über das Bekämpfen der Angst (vor der Welt)" ist eine spekulative Videoarbeit, die ein Spektrum von Phänomenen rund um Karten, Angst, Krieg, Reisen und den Körper abdeckt, wobei der Schwerpunkt auf der Praxis der Kartierung als Instrument zur Unterdrückung und Kontrolle von Land und Menschen liegt. Das Video versucht, einen Rahmen für das Thema zu schaffen, indem es viele verschiedene Geschichten zu einem Cluster zusammenführt, der vielleicht nicht repräsentativ ist, aber einige Teile des Themas beleuchtet. Ästhetisch und strukturell ist das Video von Rollenspielen, der Pre-Vis-Technik (die in Filmproduktionen verwendet wird) und Found Footage inspiriert. Das Szenario ist in einer fernen Zukunft angesiedelt, in der Klimawandel und Massenaussterben längst ihre Auswirkungen gezeigt haben und die Bestien, die vor der großen Kolonisierung über das Unbekannte wachten, zurückgekehrt sind. In der Rolle der Hauptfigur sucht der Zuschauer, angeleitet von einem Erzähler, nach Überresten der alten Welt, um zu verstehen, warum alles kartiert werden musste.
Beschreibung (en)
"About Fighting the Fear (of the World)" is a speculative video work that covers a spectrum of phenomena around maps, fear, war, traveling, and the body, with a focus on the practice of mapping as a tool to oppress and control land and people. The video attempts to frame the issue by bringing together many different stories to create a cluster that may not be representative but illuminates some parts of the issue. Aesthetically and structurally, the video is inspired by role-playing games, pre-vis technique (used in film productions), and found footage. The scenario is set in a distant future in which climate change and mass extinction have long since had an impact and beasts that used to watch over the unknown before the big colonization have returned. As the main character, the viewer searches for remnants of the old world, guided by a narrator, in order to understand why everything had to be mapped.
Der Begriff Otaku bezeichnet eine Person, die eine tiefe, spezialisierte und anhaltende Begeisterung für ein bestimmtes Thema besitzt, die sich häufig durch umfangreiches Wissen, emotionale Bindung und aktive Beschäftigung damit auszeichnet.
In der heutigen Gesellschaft wird es zunehmend schwieriger, unsere reine Begeisterung mit anderen zu teilen. Menschen neigen dazu, soziale Gruppen auf der Grundlage kultureller Geschmäcker zu bilden, und dieses Phänomen hat sich im Zeitalter von Web 2.0 durch Mechanismen wie Filterblasen weiter verstärkt.
Durch das Projekt „Luv What You Luv“ möchte ich zeigen, was ich liebe, und gleichzeitig hören, was andere lieben. Das Projekt besteht hauptsächlich aus einem Magazin, das zwei Ausgaben in einem Band vereint. Die erste Ausgabe, [Girls], zeigt, was ich persönlich liebe. Die zweite Ausgabe, [Otaku], untersucht die Otaku-Fankultur genauer und enthält drei Interviews sowie sechs Gastbeiträge, die hervorheben, wofür andere Menschen eine besondere Leidenschaft haben.
Darüber hinaus umfasst das Projekt einen Fragebogen, der untersucht, was Leser:innen und Besucher:innen der Ausstellung lieben, sowie ein Otaku Presentation Video, in dem Teilnehmende ihre eigenen Leidenschaften und Interessen vorstellen.
Durch dieses Magazin und die dazugehörigen Inhalte hoffe ich, dass Menschen die Freude daran erleben können, das zu teilen, was sie lieben, und durch diese gemeinsamen Ausdrucksformen von Begeisterung lose soziale Verbindungen entstehen.
The term otaku refers to a person who has deep, specialized, and sustained enthusiasm for a particular subject, often characterized by extensive knowledge, emotional attachment, and active engagement.
In contemporary society, it is becoming increasingly difficult to share our pure enthusiasm with others. People tend to form social groups based on cultural taste, and this phenomenon has intensified in the Web 2.0 era through mechanisms such as filter bubbles.
Through the “Luv What You Luv” project, I aim to present what I love while also listening to what others love. The project mainly consists of a magazine composed of two issues in a single book. The first issue, [Girls], presents what I personally love. The second issue, [Otaku], explores otaku fandom culture in depth, featuring three interviews and six contributed essays that highlight what others are passionately devoted to.
In addition, the project includes a questionnaire that explores what readers and exhibition visitors love, as well as an Otaku Presentation Video, in which participants present their own passions and interests.
Through this magazine and its accompanying contents, I hope that people can experience the joy of sharing what they love and form weak social bonds through these shared expressions of enthusiasm.