Meine künstlerische Arbeit untersucht Metall als Material und Sprache im Kontext von Bergbau, Familie und Stadtgeschichte. Ausgehend von Fotografie, Archiven und industriellen Überresten erforsche ich, wie Rohstoffe Städte, Körper und Zeit prägen und sich zwischen Infrastruktur, Erinnerung und Ruine transformieren.
6 große Bilder je 900 x 1400 mm, 8 kleine Bilder je 210 x 297 mm, 4 Kupferpalette, 3 davon je 210 x 297 mm, 1 420 x 594 mm, 4 Ständer je 70 bis 100 cm hoch.
Tauben gehören zu den alltäglichsten Tieren unseres urbanen Lebens. In allen Städten Deutschlands sieht man sie täglich in Gassen, auf Plätzen, Dächern und Geländern. Während meiner Recherche stieß ich sogar im Stadtarchiv Karlsruhe auf zahlreiche taubenbezogene Bilder, Texte und Dokumente.
Obwohl sie wie wir in der Stadt leben, werden Tauben oft übersehen, verachtet oder gar misshandelt. Man nennt sie manchmal „fliegende Staubsauger“, weil sie Essensreste vom Boden aufpicken, oder „fliegende Ratten“, da sie als Krankheitsüberträger gelten.
Doch als ich begann, mich intensiver mit der Geschichte der Tauben zu beschäftigen, entdeckte ich eine ganz andere Seite: Früher waren sie verlässliche Boten in der Kommunikation. Auf Reisen und in kolonialen Unternehmungen nahm man Tauben mit, als Begleiter und Nachrichtenübermittler. Mit der Ausbreitung globaler Mobilität verbreiteten sich auch Tauben weltweit. Heute benötigen wir sie durch den Fortschritt der Technik nicht mehr und begegnen ihnen mit Ablehnung, wie die allgegenwärtigen Taubenabwehrspitzen an Gebäuden zeigen.
In meinen Fotografien verwende ich die Taube auf humorvolle und absurde Weise als Symbol, um ihre komplexe Beziehung zum Menschen zu thematisieren und zugleich meine eigene Identitätsfrage zu reflektieren. Mal trägt sie Anzug, mal wirkt sie einsam und verloren. Ist es ein Mensch mit Taubenmaske oder eine Taube, die versucht, ein Mensch zu sein?
Pigeons are perhaps the most familiar animals in our everyday urban life. In every city across Germany, you can spot them in alleys, on rooftops, in squares, always present, always overlooked. During my research, I even found numerous images, texts, and records related to pigeons in the city archive of Karlsruhe.
Despite being fellow residents of our cities, pigeons are often ignored, despised, or mistreated. They’re sometimes called “flying vacuum cleaners” for picking up crumbs from the ground, or “flying rats” due to their association with disease.
But when I started to explore their history more deeply, I discovered another side of them: pigeons were once trusted messengers. People used them for communication, especially during travel or colonial expansion, and they became companions on long journeys. As globalization advanced, pigeons spread across the world. Today, we no longer rely on them, yet we go to great lengths to drive them away, visible in the anti-pigeon spikes found on buildings everywhere.
In my photographs, I use the pigeon’s form as a symbol in a playful and absurd way, capturing its complex identity through staged, theatrical compositions. At times it wears a suit; at others, it seems lonely or melancholic. Is it a person in a pigeon mask or a pigeon pretending to be human?
1. gemeinsames Symposium zu den Postgradualen Programmen von HfG Karlsruhe und ZKM
Untertitel des Projekts/Werks (en)
1st symposium on the postgraduate programs by HfG Karlsruhe and ZKM
Beschreibung (de)
Die Staatliche Hochschule für Gestaltung und das Zentrum für Kunst und Medien in Karlsruhe wurden in den 1990er Jahren von Gründungsdirektor Heinrich Klotz als Orte einer zeitgemäßen, auf die Neuen Medien gerichteten Forschung konzipiert. Sie bieten in ihrer Kombination von Hochschule und Kulturinstitution ausgezeichnete Vorbedingungen für eine Vernetzung künstlerischer und wissenschaftlicher Ansätze, für die es in Deutschland allerdings noch veränderte Rahmenbedingungen braucht.
Ein übergreifendes postgraduales Programm sollte interdisziplinäre Expertise versammeln und nutzen, um die Beziehungen von Kunst, Theorie und Gestaltung neu auszuloten und auf diese Weise an die wegweisende Gründungsidee von HfG und ZKM anzuknüpfen. Es sollte zugleich auf einen größeren Paradigmenwechsel antworten, der sich in Kunst und Kultur wie auch im wissenschaftlichen Bereich zu vollziehen scheint und der sich einerseits in Legitimationskrisen, andererseits in neuen und kreativen Formen der Recherche und Produktion von Wissen äußert. Die HfG Karlsruhe nimmt die Diagnose zum Anlass, um hybride Formate der Forschung neu zu konzipieren und auch die Funktion wissenschaftlicher Promotionen zu befragen.
Zur Vorstellung und Diskussion dieser programmatischen Überlegungen veranstaltete die HfG in Kooperation mit dem ZKM Karlsruhe am 5. und 6. Dezember 2024 ein erstes Symposium mit internationalen Gästen, das darauf abzielt, Räume und Ideen für eine sich transformierende Forschungspraxis zu entwerfen.
In vier Panels performten und diskutierten unter anderem die französische Wissenschaftshistorikerin und -philosophin Bernadette Bensaude-Vincent, der Professor für Kunstwissenschaft und Medientheorie Matthias Bruhn, die Professorin für Time Based Media und Performance Filipa César, die Szenografin und stellvertretende HfG-Rektorin Constanze Fischbeck, der ZKM-Direktor Alistair Hudson, die Künstlerin und Professorin für Code and Image Susanne Kriemann, der Professor der ADBK München Armin Linke, die Leiterin des ZKM-Hertzlabs Tina Lorenz, die Künstlerin, Kuratorin und Mitglied des Raqs Media Collectives Monica Narula, der Professor für kritische Theorie und Medienphilosophie Simon Sheikh, die Performancekünstlerin und Aktivistin Joy Mariama Smith, die Professorin für Design Füsun Türetken und die Professorin für Digitale Ästhetik Nina Zschocke mit weiteren Expertinnen und Experten, dem Publikum sowie den Angehörigen beider Häuser.
The Staatliche Hochschule für Gestaltung (HfG) Karlsruhe and the Center for Art and Media in Karlsruhe (ZKM) were conceived in the 1990s by founding director Heinrich Klotz as places for contemporary research focused on new media. With their combination of university and cultural institution, they offer excellent preconditions for the networking of artistic and scientific approaches, for which, however, a different framework is still needed in Germany.
An overarching postgraduate program was intended to bring together and utilize interdisciplinary expertise in order to explore the relationships between art, theory and design in a new way, thus building on the pioneering founding idea of the HfG and ZKM. At the same time, it is intended to respond to a larger paradigm shift that seems to be taking place in art and culture as well as in the scientific field and which is expressed on the one hand in crises of legitimization and on the other in new and creative forms of research and production of knowledge. The HfG Karlsruhe was taking this diagnosis as an opportunity to redesign hybrid formats of research and also to question the function of academic doctorates.
To present and discuss these programmatic considerations, the HfG organized a first symposium with international guests in cooperation with the ZKM Karlsruhe on 5 and 6 December 2024, which aims to design spaces and ideas for a transforming research practice.
In four panels, the French historian and philosopher of science Bernadette Bensaude-Vincent, the professor of art studies and media theory Matthias Bruhn, the professor of time-based media and performance Filipa César, the scenographer and deputy HfG rector Constanze Fischbeck, the ZKM director Alistair Hudson, the artist and professor of code and image Susanne Kriemann, ADBK Munich Professor Armin Linke, ZKM-Hertzlab Director Tina Lorenz, artist, curator and member of the Raqs Media Collective Monica Narula, Professor of Critical Theory and Media Philosophy Simon Sheikh, performance artist and activist Joy Mariama Smith, Professor for Design Füsun Türetken and Professor of Digital Aesthetics Nina Zschocke discussed with other experts, the audience and members of both institutions.
Midnight Zone ist eine Performance über die Tiefsee, jenen Raum, in den kein Sonnenlicht mehr dringt. In dieser absolut dunklen und hohem Druck ausgesetzten Umgebung verschieben sich unsere Wahrnehmungen von Zeit, Körper und Orientierung.
In einem Raum, der das eigene Körpergefühl verschwimmen lässt, durchziehen Fischlaute, Maschinengeräusche und ferne Erdbeben die verschiedenen atmosphärischen Bedingungen des größten Lebensraums der Erde. Performerinnen bewegen sich wie fremde Wesen, zugleich Teil der Natur und Spiegel menschlicher Eingriffe. Mit jeder Bewegung beeinflussen die Besucher*innen das Netz aus Klang, Schatten und Choreografie und werden selbst Teil des Ökosystems, das sie beobachten.
Midnight Zone macht das fragile System der Tiefsee sinnlich erfahrbar: Dort, wo das Leben möglicherweise begann, wo Zeit anders fließt und Prozesse Jahrhunderte dauern können, ist der menschliche Einfluss zunehmend spürbar. Die Arbeit lässt Traum und Realität, Mensch und Natur, Oberfläche und Tiefe ineinander übergehen. Sie lädt dazu ein, lineare Zeitvorstellungen hinter sich zu lassen und alternative Rhythmen zu erspüren. Rhythmen, die im Einklang mit planetarischen Zyklen stehen und dem beschleunigten Takt des Anthropozäns etwas entgegensetzen.
Midnight Zone is a performance about the deep sea, that realm into which no sunlight can penetrate. In this environment of absolute darkness and immense pressure, our perceptions of time, body, and orientation begin to shift.
In a space where one’s sense of the body starts to blur, fish sounds, mechanical noises, and distant earthquakes move through the atmospheric layers of the largest habitat on Earth. The performers move like unfamiliar beings, at once part of nature and a reflection of human impact. With every movement, the visitors influence the network of sound, shadow, and choreography, becoming part of the very ecosystem they are observing.
Midnight Zone makes the fragile system of the deep sea sensually perceptible: a place where life may have begun, where time flows differently and processes can take centuries, and where human presence is increasingly noticeable. The work allows dream and reality, human and nature, surface and depth to merge. It invites the audience to let go of linear notions of time and attune themselves to alternative rhythms, rhythms aligned with planetary cycles, offering a counterpoint to the accelerated tempo of the Anthropocene.
In ärztlichen Praxen sind häufig künstlerische Objekte ausgestellt. Anders als im Museum ist die Begegnung mit diesen Objekten jedoch eher selten der Anlass für den Besuch der medizinischen Einrichtung. Die beiläufige Betrachtung der Kunstwerke ist vielmehr ein ästhetisches Nebenprodukt des eigentlichen Anliegens der Besucher*innen. Wie und warum werden überhaupt Kunstobjekte in ärztlichen Einrichtungen präsentiert? Lässt sich diese Präsentation mit musealen Ausstellungen vergleichen? Diesen Fragen wird in dieser Magisterarbeit nachgegangen und mittels Feldforschung und museumskritischer Einordnung begegnet.
In dem Format einer sampling session wird eine akustische Struktur erprobt, die das Reisen zum Mond beschwört und sich mit Raumwahrnehmungen, Imagination und kollektiven Vorstellungen auseinandersetzt. Anders als in dieser Performance ist für das menschliche Ohr eine wesentliche Präsenz im Weltraum das Geräuschlose.
Beschreibung (en)
In the format of a sampling session, an acoustic structure is tested that conjures a journey to the Moon, engaging with perceptions of space, imagination and collective ideas.
Der Titel dieser Ausstellung, "Between the 'No Longer' and the 'Not Yet'", stammt aus den Schriften von Victor Turner über Liminalität. Turner beschreibt Liminalität als einen Übergangszustand – einen Moment, in dem man eine frühere Rolle oder einen früheren Status verlassen hat aber noch nicht vollständig in eine neue Position eingetreten ist. Es ist ein Zustand der Ungewissheit und Transformation. Vertraute Strukturen lösen sich auf und lassen einen in einer undefinierten und instabilen Lage zurück.
Dieses Konzept spiegelt meine Erfahrung als Ausländerin in Deutschland wider. Ich habe Korea verlassen, befinde mich aber noch immer in einem Schwebezustand, ohne mich vollständig angekommen zu fühlen. Um diesen Zustand des Dazwischen auszudrücken, habe ich Flure als visuelle Metapher verwendet. Beim leisen Umherwandern durch diese Flure, beim Fotografieren aus der Distanz, bin ich mir selbst begegnet.
Aus dem fotografischen Projekt entwickelte sich die Videoarbeit "The Act of Cleaning" (2025), die gemeinsam mit den Fotografien gezeigt wird. Inspiriert von Mary Douglas' Ideen zu Reinigungsritualen – bei denen das Säubern Ordnung in das Chaos bringt –, habe ich das Putzen zu meinem eigenen Ritual gemacht. Douglas argumentiert, dass Gesellschaften Ordnung schaffen, indem sie Dinge in klare Kategorien einteilen. Doch Wesen oder Konzepte, die sich diesen Kategorien entziehen – wie Migrant*innen, Hybride oder diejenigen in Übergangszuständen –, werden oft als störend empfunden. In diesem Kontext wurde das Reinigen zu einem Weg, mit der Spannung des Dazwischenseins umzugehen.
Mit bloßen Händen wischte ich jede Stufe der Treppen ab, durch die ich mich bewegte. Die Reibung zwischen Lappen und Boden, das Geräusch des ausgewrungenen Wassers und das Echo meiner Schritte füllten den Flur. Der Boden wurde vollkommen durchnässt – die Grenze zwischen Reinigen und Verschmutzen verschwamm. Diese repetitive, beinahe meditative Handlung veränderte meine Beziehung zu diesen Räumen. Das Putzen wurde mehr als eine praktische Geste – es wurde zu einem Akt, meine Präsenz zu behaupten und sie zugleich zu hinterfragen.
The title of this exhibition, "Between the 'No Longer' and the 'Not Yet'", comes from Victor Turner's writings on liminality. Turner describes liminality as a transitional state—when one has left behind a previous role or status but has not yet fully entered a new one. It is a state of ambiguity and transformation. Familiar structures dissolve, leaving one in an undefined and unstable position.
This concept reflects my experience as a foreigner in Germany. I left Korea, yet I find myself lingering in a liminal state, not fully settled. To convey this in-between state, I used hallways as a visual metaphor. Wandering through hallways quietly, photographing them from a distance, I came face to face with myself.
This photographic project developed into the video work, "The Act of Cleaning" (2025), which is presented alongside the photographs. Inspired by Mary Douglas's ideas on purification rituals—where cleaning imposes order on chaos—I chose cleaning as my own ritual. Douglas argues that societies create order by classifying things into clear categories. Yet, beings or concepts that defy these categories—such as migrants, hybrids, or those in transitional states—are often seen as unsettling. In this context, cleaning became a way to navigate the tension of existing in ambiguity.
Using my bare hands, I wiped down each step of the staircases I walked through. The friction between the rag and the floor, the sound of squeezing water, and the echo of my footsteps filled the hallway. The floor became completely soaked, blurring the boundary between cleaning and staining. This repetitive, almost meditative act transformed my relationship with these spaces. Cleaning became more than a practical gesture—it was a way to assert my presence while simultaneously questioning it.
Vom 31. Januar bis 2. Februar 2025 findet zum zweiten Mal das BookBauFestival an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (HfG Karlsruhe) statt. Das Festival bringt Studierende unserer und anderer Hochschulen sowie Protagonisten der internationalen und nationalen Künstlerbuchszene zusammen, um ihr vielfältiges Angebot an Künstlerbüchern einem engagierten Publikum zu präsentieren.
Im Mittelpunkt des BookBauFestivals stehen die Themen Ökonomie, nachhaltige Produktion und die Ausstellung/Sammlung von Künstlerbüchern. Während der drei Tage sind Workshops für Kinder und Erwachsene sowie Vorträge von Protagonisten der Szene geplant, die für alle offen sind. Von der HfG beteiligen sich die Initiativen BookBoi*, KLAK, die Studentenzeitschrift Schwarm sowie die Zeitschriften UMBAU. Die gemeinsame Bibliothek von ZKM und HfG stellt eine Auswahl historischer Bücher aus.
Das BookBauFestival wurde interdisziplinär konzipiert, unter Beteiligung von Studierenden des Seminars „Künstlerbücher mit Fotografie“ unter der Leitung von Prof. Susanne Kriemann, der Lehrbeauftragten Hangyan Chen sowie Teilnehmern des Seminars „BookBauScenography“ unter der Leitung von Vera Gärtner.
Programm
Freitag
17:00 – 20:00 Eröffnung (Lichthof 3 & 4)
17:00 – 19:00 It’s time to grow up, Workshop: Bookboi*, bring your own book (Living Library Space)
18:00 – 19:00 The Famliy Album: Reading and Sharing, Literatursalon mit Monilola Olayemi Ilupeju, Moderation: Paolo Caffoni (Lichthof 4)
Samstag
12:00 – 19:00 Art BookFair (Lichthof 3 & 4)
12:00 –19:00 Kids BookBau-Stammtisch (unter der Lichtbrücke)
14:00 – 17:00 It’s time to grow up, Workshop: Bookboi*, bring your own book (Living Library Space)
12:00 – 15:00 The Family Album: Workshop, A Writing and Drawing mit Monilola Olayemi Ilupeju (Room 115)
12:00 – 12:30 Economy and sustainable production, Reading and Sharing: Mark Pezinger Books (Lichthof 4)
12:30 – 13:00 A book a day keeps publishers in play, Reading and Sharing: Spector Books (Lichthof 4)
13:00 – 13:30 Independent publishing: a footnote, Reading and Sharing: BackBoneBooks (Lichthof 4)
13:30 – 14:30 Students lead presentation, Reading and Sharing: ABK Stuttgart, Uni Siegen, HBK Braunschweig, HfG Offenbach, HfG Karlsruhe (Lichthof 4)
15:00 – 16:00 Bookstop Bookshop Buchhaus Round Table: einBuch.haus, ABA Air Berlin Bookstop Alexanderplatz, Limestone Books, Moderation: Susanne Kriemann (Lichthof 4)
Sonntag
12.00 – 18.00 Art BookFair (Lichthof 3 & 4)
12.00 – 18.00 BookBau-Stammtisch for kids (unter der Lichtbrücke)
14:00 – 17:00 It’s time to grow up, Workshop: Bookboi*, bring your own book (Living Library Space)
12.00 – 12.30 Selfpublishing — collective sharing session, Reading and Sharing: Katrin Kamrau (Lichthof 4)
12.30 – 13.00 Making, Meeting, Exchanging around art books in China, Reading and Sharing: abC China (Lichthof 4)
13.00 – 13.30 Reading and Sharing: Everyedition (Lichthof 4)
13.30 – 14.30 Reading and Sharing: Monroe Books (Lichthof 4)
The second edition of the BookBauFestival, hosted by the Karlsruhe University of Arts and Design (HfG Karlsruhe), will take place from January 31st to February 2nd, 2025. This festival will bring together students from our and other universities and protagonists from the international and national artists' book scene, to present their diverse range of artists' books to an engaged visitors.
The BookBauFestival will focus on the themes of economics, sustainable production, and the exhibition/collection of artists' books. During the three days, workshops for children and adults as well as talks by protagonists of the scene are planned and are open to all. From HfG, the initiatives BookBoi*, KLAK, the student publication Schwarm as well as the magazines UMBAU take part. The joint library of ZKM and HfG exhibits a selection of historical books.
The BookBauFestival was conceived in an interdisciplinary way, involving students from the seminar “artists’ books with photography” led by Prof. Susanne Kriemann, associate teacher Hangyan Chen as well as participants from the seminar “BookBauScenography” led by Vera Gärtner.
Program
Friday
17:00 – 20:00 Eröffnung (Lichthof 3 & 4)
17:00 – 19:00 It’s time to grow up, Workshop: Bookboi*, bring your own book (Living Library Space)
18:00 – 19:00 The Family Album: Reading and Sharing: Literatursalon with Monilola Olayemi Ilupeju, moderated by Paolo Caffoni, Lichthof 4
14:00 – 17:00 It’s time to grow up, Workshop: Bookboi*, bring your own book (Living Library Space)
12:00 – 15:00 The Family Album: Workshop: A Writing and Drawing with Monilola Olayemi Ilupeju (Room 115)
12:00 – 12:30 Economy and sustainable production, Reading and Sharing: Mark Pezinger Books (Lichthof 4)
12:30 – 13:00 A book a day keeps publishers in play, Reading and Sharing: Spector Books (Lichthof 4)
13:00 – 13:30 Independent publishing: a footnote, Reading and Sharing: BackBoneBooks (Lichthof 4)
13:30 – 14:30 Students lead presentation, Reading and Sharing: ABK Stuttgart, Uni Siegen, Uni Siegen, HBK Braunschweig, HfG Offenbach, HfG Karlsruhe (Lichthof 4)
15:00 – 16:00 Bookstop Bookshop Buchhaus, Round Table: einBuch.haus, ABA Air Berlin Bookstop Alexanderplatz, Limestone Books, HfG Karlsruhe (Lichthof 4)
Sonntag
12.00 – 18.00 BookFair (Lichthof 3, Lichthof 4)
12.00 – 18.00 BookBau-Stammtisch for kids (Lichthof 3)
14:00 – 17:00 It’s time to grow up, Workshop: Bookboi*, bring your own book (Living Library Space)
12.00 – 12.30 Selfpublishing — collective sharing session, Reading and Sharing: Katrin Kamrau (Lichthof 4)
12.30 – 13.00 Making, Meeting, Exchanging around art books in China, Reading and Sharing: abC China (Lichthof 4)
13.00 – 13.30 Reading and Sharing: Everyedition (Lichthof 4)
13.30 – 14.30 Reading and Sharing: Monroe Books (Lichthof 4)