In dem Format einer sampling session wird eine akustische Struktur erprobt, die das Reisen zum Mond beschwört und sich mit Raumwahrnehmungen, Imagination und kollektiven Vorstellungen auseinandersetzt. Anders als in dieser Performance ist für das menschliche Ohr eine wesentliche Präsenz im Weltraum das Geräuschlose.
Beschreibung (en)
In the format of a sampling session, an acoustic structure is tested that conjures a journey to the Moon, engaging with perceptions of space, imagination and collective ideas.
Jeder Mensch träumt, manche Träume sind lebendig und bildhaft, andere abstrakt und symbolisch. In meiner Abschlussarbeitrbeit habe ich Traumerfahrungen in interaktive Objekte übersetzt und im Rahmen einer interaktive Ausstellung präsentiert. Darin werden sieben Traumthemen reflektiert: zwei der häufigsten Traumarten, Alptraum und Lusttraum; zwei wissenschaftliche Erkenntnisse, die Schwierigkeit des Gehirns, im Schlaf Gesichter und Figuren zu erkennen sowie die Unfähigkeit, Muster in geschriebener Schrift zu lesen; drei persönliche Faszinationen, das Ritual des Einschlafens, des Aufwachens sowie das Träumen als Reise in fantastische Welten.
Beschreibung (en)
Everyone dreams, some dreams are vivid and lifelike, others abstract and symbolic. In my diploma project I translated dream experiences into interactive objects and presented them in an interactive exhibition, reflecting seven dream themes: two addressing the most common dream types, nightmare and pleasure dreaming; two drawing on scientific research, the brain's difficulty recognising faces and figures during sleep, and its inability to read patterns in written text; three rooted in personal fascination, the rituals of falling asleep and waking, and dreaming as a passage to fantastical worlds.
„DORMIVEGLIA“ ist ein fortlaufendes Archiv zum Thema Schlaf, Ruhe und Regeneration, das Stimmen, Praktiken und künstlerische Beiträge sammelt. Für den Diplomtag wurde daraus eine immersive Traumlandschaft entwickelt: ein Raum mit Liegeflächen aus Audio-Schaumstoff, olfaktorischen Duftkomponenten, amber-rötlichem Licht sowie einer Soundarbeit in Kooperation mit der sri-lankischen Musiker:innengruppe Bilala. Die Arbeit versteht Schlaf als kollektive, politische Praxis und eröffnet einen Ort des Innehaltens, der gemeinsamen Erschöpfung und des Dazwischen-Seins.
Beschreibung (en)
“DORMIVEGLIA” is an ongoing archive dedicated to sleep, rest, and regeneration, gathering voices, practices, and artistic contributions. For the diploma presentation, it was transformed into an immersive dreamscape: a space with reclining surfaces made of acoustic foam, olfactory scent components, amber-red light, and a sound piece created in collaboration with the Sri Lankan music collective Bilala. The work understands sleep as a collective and political practice, offering a space for pause, shared exhaustion, and states of in-between.
In ärztlichen Praxen sind häufig künstlerische Objekte ausgestellt. Anders als im Museum ist die Begegnung mit diesen Objekten jedoch eher selten der Anlass für den Besuch der medizinischen Einrichtung. Die beiläufige Betrachtung der Kunstwerke ist vielmehr ein ästhetisches Nebenprodukt des eigentlichen Anliegens der Besucher*innen. Wie und warum werden überhaupt Kunstobjekte in ärztlichen Einrichtungen präsentiert? Lässt sich diese Präsentation mit musealen Ausstellungen vergleichen? Diesen Fragen wird in dieser Magisterarbeit nachgegangen und mittels Feldforschung und museumskritischer Einordnung begegnet.
In dieser interdisziplinären Arbeit wird der schleichende Prozess der Selbstkontrolle als Reaktion auf äußere Störungen untersucht. Ausgangspunkt ist die Angst, einen Fehler zu begehen, die nicht mit einem sichtbaren Eingriff beginnt, sondern sich langsam in das Bewegungsrepertoire des Körpers einschreibt, bis sie schließlich zum Stillstand führt.
Die Performance wird aus mehreren Perspektiven gefilmt. Diese Aufnahmen aus verschiedenen Blickachsen eines überwachenden Apparats, werden in der Installation projiziert.
Beschreibung (en)
This interdisciplinary work examines the creeping process of self-control as a response to external disturbances. The starting point is the fear of making a mistake, which does not begin with a visible intervention, but slowly inscribes itself into the body's repertoire of movements until it finally leads to a standstill.
The performance is filmed from several perspectives. These recordings from different viewing angles of a surveillance device are projected in the installation.