Titel: Purpur
Genre: Langspielfilm
Regie: Isabelle Konrad
Jahr: 2022
Länge: 104 Minuten
Sprache: Deutsch (Untertitel: Englisch)
Produktionsland: Deutschland
„Purpur“ ist ein experimenteller Film über Geschlechterrollen in der Filmindustrie. Im Zentrum steht Isana, eine fiktive Figur, die Drehbuchseiten erhält, die ihr Verhalten vorgeben, sich jedoch dagegen auflehnt. Sie widersetzt sich einem traditionellen Liebesbild und ihrer vorbestimmten Rolle. Dadurch entstehen Konflikte innerhalb der Produktion sowie zwischen Regie und Produktion und machen ein System sichtbar, das von Druck, Kontrolle und Ausbeutung geprägt ist.
Medien-Beschreibung (en)
Title: Purpur
Director: Isabelle Konrad
Year: 2022
Duration: 104 minutes
Language: German (subtitles: English)
Country of Production: Germany
“Purpur” is an experimental film about gender dynamics in the film industry. It follows Isana, a fictional character who receives script pages that dictate her actions, but begins to resist her predetermined role. As she challenges a traditional image of love and identity, tensions rise within the production. Her rebellion sparks conflict between director and producer, revealing a system shaped by pressure, control, and exploitation in which all involved become both victims and perpetrators.
„BACKUP“ spielt nach dem Kollaps der Sonne. Die Menschheit hat nur noch wenige Minuten, bevor die Erde ausgelöscht wird. Die letzten Überlebenden fliehen in die Dream Machine, in der Zeit zu Tausenden Jahren gedehnt wird. Lena und David sind dort als Teenager angekommen und warten seitdem ohne zu altern. In dieser künstlichen Unendlichkeit stellen sie sich die Frage, was noch Bedeutung hat, wenn das Ende ohnehin unausweichlich ist.
Medien-Beschreibung (en)
Title: BACKUP
Director: Gerrit Kuge
Year: 2022
Duration: 29:28 minutes
Genre: Short film
Language: German
Country of Production: Germany
“BACKUP” takes place after the sun has collapsed and humanity has only minutes left before Earth is destroyed. The last survivors escape into the Dream Machine, where time is stretched into thousands of years. Lena and David, who entered as teenagers, have not aged and continue waiting within this artificial reality. As eternity unfolds inside the final moments, they question what truly matters when everything is inevitably coming to an end.
Titel: Paranoia
Genre: Spielfilm
Regie: Isabelle Konrad
Jahr: 2025
Länge: 44 Minuten
Sprache: Deutsch (Untertitel: Englisch)
Produktionsland: Deutschland
„Paranoia“ erzählt von Fay, die der Verkörperung ihrer Angst begegnet: einem Incubus, der sie in ihren Träumen heimsucht. Zwischen Licht und Dunkelheit sowie Kontrolle und Kontrollverlust entfaltet sich ein psychologisches Kammerspiel über innere Zerrissenheit. Basierend auf persönlichen Erfahrungen mit Angststörungen untersucht der Film, wie man mit Angst leben kann – nicht als etwas, das überwunden werden muss, sondern als komplexes Erleben und Ausgangspunkt für Veränderung.
Medien-Beschreibung (en)
Title: Paranoia
Genre: Feature film
Director: Isabelle Konrad
Year: 2025
Duration: 44 minutes
Language: German (subtitles: English)
Country of Production: Germany
“Paranoia” follows Fay, a young woman confronted by the embodiment of her fear: an incubus who appears in her dreams. Moving between light and darkness, control and loss of control, the film unfolds as a psychological chamber piece about inner conflict. Inspired by the director’s own experience with anxiety, it explores how to live with fear—not as something to defeat, but as a complex emotional state that can lead to reflection and transformation.
Titel: Strangers In The Night
Regie: Isabel Winter, Alexander Thelen
Jahr: 2026
Länge: 60 Minuten
Genre: Dokumentarfilm
Sprache: Deutsch
Produktionsland: Deutschland
„Strangers In The Night“ begleitet Alex und Isabel, zwei Menschen Ende zwanzig, auf ihrer Reise zu ihren Vätern, deren Beziehungen von Abwesenheit und Distanz geprägt sind. Zwischen der Eifel und München kehren sie an vertraute Orte zurück und filmen sich gegenseitig, ihre Väter und deren Lebensräume mit MiniDV-Kameras. Dabei wird die Kamera zugleich zu einem heilenden Werkzeug und einem Instrument der Macht, während sie versuchen, offene Fragen zu beantworten.
Medien-Beschreibung (en)
Title: Strangers In The Night
Directors: Isabel Winter, Alexander Thelen
Year: 2026
Duration: 60 minutes
Genre: Documentary film
Language: German
Country of Production: Germany
“Strangers In The Night” follows Alex and Isabel, two people in their late twenties, on a journey to reconnect with their fathers, whose relationships have been shaped by absence and distance. Traveling between the Eifel region and Munich, they revisit familiar places and film each other, their fathers, and associated locations using MiniDV cameras. The camera becomes both a healing tool and an instrument of power as they seek answers to unresolved questions.
Importiert am
20.04.2026
Übergeordnete Sets
0
Eine neue Umwelt – Heinrich Klotz über Architektur und Neue Medien
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Titel
Eine neue Umwelt – Heinrich Klotz über Architektur und Neue Medien
Titel: Eine neue Umwelt – Heinrich Klotz über Architektur und Neue Medien
Regie: Christian Haardt
Jahr: 2019
Länge: 80 Minuten
Genre: Dokumentarfilm
Sprache: Deutsch (Untertitel: Englisch)
Produktionsland: Deutschland
Eine filmische Montage aus dem Archiv des Kunsthistorikers Heinrich Klotz zeigt Zusammenhänge zwischen postmoderner Architektur, digitalen Medien und der Hoffnung auf eine neue Kunst. Ausgehend vom Wiederaufbau deutscher Städte nach dem Zweiten Weltkrieg reflektiert der Film über Verlust und Neubeginn urbaner Räume. Klotz verteidigt das sinnliche Erleben in der Architektur, kritisiert funktionale Entwürfe und erkennt auch digitale Welten als Kunstform an.
Medien-Beschreibung (en)
Title: A New Environment – Heinrich Klotz on Architecture and New Media
Director: Christian Haardt
Year: 2019
Duration: 80 minutes
Genre: Documentary film
Language: German (subtitles: English)
Country of Production: Germany
A filmic montage of the archive of art historian Heinrich Klotz reveals connections between postmodern architecture, digital media, and the hope for a new form of art. Exploring the rebuilding of German cities after WWII, the film reflects on the loss of old environments and the possibilities of reconstruction. Klotz defends sensory experience in architecture, critiques functionalist design, and elevates digital worlds such as video games to the status of art.
Trailer der immersiven Installation "Manchmal ist Schmerz ganz leise".
Medien-Beschreibung (en)
Trailer for the immersive installation “Sometimes pain is very quiet”.
Alternativ-Text (de)
Ein kurzer Trailer, der die Installation in ihrer Uraufführung zeigt. Projektionen von Fotogrammen, Menschen, die auf der Sitzinsel liegen und entspannt lauschen und schauen.
Alternativ-Text (en)
A short trailer showing the installation in its premiere. Projections of photograms, people lying on the seating island, listening and watching in a relaxed manner.
Das Projekt befasst sich mit den politischen Dimensionen der Ausstellungsgestaltung und führt durch zwei vom Architekten Egon Eiermann gestaltete Ausstellungen. Es erforscht die Verschränkung von Design und Politik, Nationalsozialismus und Formen der Repräsentation.
"Disparate Precedents of Display" untersucht die Art und Weise, wie der Raum auf die Besucher wirkt, und stellt Ausstellungsdesign als eine genuin politische Praxis dar, die auf der Vergangenheit aufbaut und von ihr erbt - von vergangenen Ausstellungen, einflussreichen Ausstellungsgestalter*innen und Konventionen der Präsentation, die in unterschiedlichen politischen Systemen wurzeln.
Zwei Ausstellungen, die vom deutschen Staat in Auftrag gegeben wurden, dienen als Fallstudien. "Gebt mir vier Jahre Zeit" war eine nationalsozialistische Propagandaschau, die 1937 in Berlin stattfand. Sie feierte die Umgestaltung aller Bereiche der Gesellschaft unter der nationalsozialistischen Herrschaft seit der Umsetzung von Adolf Hitlers Vierjahresplan. Einundzwanzig Jahre später beauftragte die Bundesrepublik Deutschland denselben Architekten mit der Gestaltung des deutschen Pavillons auf der Expo '58 in Brüssel. Auf der Weltausstellung hatte der junge Nachfolgestaat zum ersten Mal die Gelegenheit, die kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Parameter des nunmehr demokratischen Deutschlands auf internationaler Ebene zu präsentieren. Beide Ausstellungen lassen sich als Repräsentationen staatlicher Macht und politischer Narrative beschreiben - die eine im Namen des Krieges, die andere im Namen der Humanität. Maßgeblich beteiligt an beiden Ausstellungen war Egon Eiermann als Ausstellungsarchitekt.
Performance: Anna K. Seidel
Outside Eye: Caroline Kapp, Manon Haase
Graphikdesign: Mona Mayer
Single line font EE_7475: Barbara Acevedo Strange, Moritz Appich
Coding: Frank Bublitz
Stimme: Liv Rahel Schwenk
Aufzeichnung: Florian Wulff
Video Dokumentation: Mustafa Emin Büyükcoşkun
Photographien: Lizzy Ellbrück
Editorial support: Joyce Moore
Copyediting: George MacBeth
Special Thanks to
Céline Condorelli, Hanne König, Sami Khatib, Lioudmila Voropai,
Julian Warner, Thomas Rustemeyer, Constanze Fischbeck,
Susanne Kriemann, Hans D. Christ und Iris Dressler, Judith Milz,
Christian Becker (Stadtarchiv Oranienburg), Mechthild Ebert (saai),
Janina Capelle, Lydia Kähny, Daniel Lythgoe, Tjark Schönfeld,
Alexander Knoppik, Lena Breitmoser, Sören Göbel, Jule Köpke, Arthur Schuman,
Jana Barthel and Danny Klein.
Gefördert von
Fonds Darstellende Künste (Rechercheförderung)
Rosa Luxemburg Stiftung Baden Württemberg
The project addresses the political dimensions of exhibition design, leading through
two exhibitions designed by architect Egon Eiermann. It explores the entanglement of
design and politics, National Socialism and forms of representation.
"Disparate Precedents of Display" looks at the way space affects visitors, exposing exhibition design as a genuinely political practice, building on and inheriting from the past – from past exhibitions, influential exhibition designers and conventions of display rooted in disparate political systems.
Two exhibitions, commissioned by the German state, serve as case studies. “Gebt mir vier Jahre Zeit” was a National Socialist propaganda show staged in Berlin in 1937. It celebrated the transformation of all sectors of society under National Socialist rule since the implementation of Adolf Hitlers 4-year-plan. Twenty-one years later, the Federal Republic of Germany commissioned the same architect to design the German Pavilion at the Expo ‘58 in Brussels. At the World‘s Fair the young successor state had its first opportunity to present the cultural, economic and political parameters of a now democratic Germany on an international scale. Both shows can be described as representations of state power and political narratives – one in the name of war and one in the name of humanity. Significant contributor to both exhibitions was Egon Eiermann in his role as exhibition architect.
Performance: Anna K. Seidel
Outside Eye: Caroline Kapp, Manon Haase
Graphic Design: Mona Mayer
Single line font EE_7475: Barbara Acevedo Strange, Moritz Appich
Coding: Frank Bublitz
Voice: Liv Rahel Schwenk
Recording: Florian Wulff
Video documentation: Mustafa Emin Büyükcoşkun
Photography: Lizzy Ellbrück
Editorial support: Joyce Moore
Copyediting: George MacBeth
Special Thanks to
Céline Condorelli, Hanne König, Sami Khatib, Lioudmila Voropai,
Julian Warner, Thomas Rustemeyer, Constanze Fischbeck,
Susanne Kriemann, Hans D. Christ und Iris Dressler, Judith Milz,
Christian Becker (Stadtarchiv Oranienburg), Mechthild Ebert (saai),
Janina Capelle, Lydia Kähny, Daniel Lythgoe, Tjark Schönfeld,
Alexander Knoppik, Lena Breitmoser, Sören Göbel, Jule Köpke, Arthur Schuman,
Jana Barthel and Danny Klein.
Funded by
Fonds Darstellende Künste (Rechercheförderung)
Rosa Luxemburg Stiftung Baden Württemberg