Zu sehen auf 'The flying handkerchief': Ein Ausschnitt aus den 'Wonnetaler Graduale' einem mittelalterlichen Gesangbuch, Fragmente von Abbildungen von Rosenkränzen aus dem Onlineshop einer Schwester Juliane und ein Portativorgel spielender Engel aus Hans Memlings Altargemälde 'Christus met zingende en musicerende engelen'.
Taschentuch (15x15cm) aus 100% Baumwolle mithilfe von Transfertechniken mit digitaler Collage bedruckt.
Medien-Beschreibung (en)
To be seen on 'The flying handkerchief': an excerpt from the 'Wonnetaler Graduale' a medieval hymnal, fragments of images of rosaries from the online store of a Sister Juliane and an angel playing the portative organ from Hans Memling's altarpiece 'Christus met zingende en musicerende engelen'.
Handkerchief (15x15cm) made of 100% cotton printed with digital collage using transfer techniques.
In dieser Arbeit setze ich mich mit unterschiedlichen Geschichtsbegriffen auseinander. Dafür dienen mir die Diskussionen um die deutsche Erinnerungskultur als Einstiegspunkt. Das Ziel ist es allerdings nicht, unmittelbar in die polarisierte Debatte einzugreifen. Stattdessen richtet sich der Fokus auf das ideologische Fundament, das verschiedenen Formen, mit der eigenen Geschichte umzugehen, zugrunde liegt. Den theoretischen roten Faden bildet das Werk "After Evil" des Philosophen Robert Meister. Darin kritisiert er die Haltung, die Vergangenheit zwar als schlimm zu verurteilen, aber gleichzeitig auch als abgetrennt von der Gegenwart zu betrachten. Herausgearbeitet werden die Argumente unter anderem anhand von Filmen von Alexander Kluge und Harun Farocki
Medien-Beschreibung (en)
In this work, I examine different concepts of history. The discussions surrounding the German culture of remembrance serve as my starting point. However, the aim is not to intervene directly in the polarized debate. Instead, the focus is on the ideological foundations that underlie different ways of dealing with one's own history. The work “After Evil” by philosopher Robert Meister forms the theoretical leitmotif. In it, he criticizes the position of condemning the past as evil, but treating it at the same as something that is separated from the present. The arguments are elaborated on the basis of films by Alexander Kluge and Harun Farocki, among others.