SCHWARM ist eine HfG-Publikation, organisiert von Studierenden, die sich schriftlich und in anderen Formen der Kreativität ausdrücken wollen. Jede*r HfG-Studierende ist eingeladen, sich an unserem Vorhaben zu beteiligen und einen Beitrag zu diesem kollektiven zukunftsorientierten Experiment zu leisten.
Beschreibung (en)
SCHWARM is a HfG-publication organized by students seeking to express themselves in writing and other forms of creativity. Every HfG-student is invited to take part in our endeavor and contribute to this collective future-oriented experiment.
Über einen Zeitraum von vier Wochen führte Ulf Beck in einer Versuchsanordnung Fotografien aus der Tagespresse einem Kompost mit Kompostwürmern zu. Ausgehend von der Untersuchung, welche Schlagzeilen es auf die erste Seite schaffen sowie deren fotografischer Darstellung, beschäftigte er sich mit dem Nachleben dieser Bilder. Dafür schnitt er jeden Tag die Abbildungen der Titelseite dreier großer Tageszeitungen aus und legte sie in einem Raster auf ein Becken mit Komposterde.
Das fotografische Bild wird als Teil des Medienorganismus durch die Verdauung der Würmer und verschiedener Mikroorganismen innerhalb von ca. 15 Tagen in den Erdorganismus überführt. Der Transformationsprozess ist am Ende nicht mehr sichtbar. Das Bild verliert seine Form und wird zu wertvollem Humus, welcher als Ansammlung von Millionen von Mikrobildern betrachtet werden kann.
Beschreibung (en)
Over a period of four weeks, Ulf Beck experimented with composting, using photographs from the daily press with compost worms. Based on the investigation of which headlines make it to the first page and their photographic representation, he deals with the afterlife of these images. For this, every day he cut out the illustrations of the front page of three large daily newspapers and put them in a grid on a basin with compost soil.
The photographic image is transferred as part of the media organism through the digestion of worms and various microorganisms into the earth organism, in around 15 days. The transformation process is no longer visible at the end. The image loses its form and becomes valuable humus, which can be regarded as an accumulation of millions of micro-images.
Die Arbeit wird - in veränderter Form - am 27.+28.01.2018 im Rahmen von Plat(t)form 2018, dem zwölften kuratierten internationalen Portfolio-Viewing für junge Künstler aus Europa, im renommierten Fotomuseum Winterthur (CH) zu sehen sein.
Obszön, nerdy und aus Japan: Anime im Fernsehen zu schauen galt in vielen Haushalten in Deutschland als verrufen. Diese Rezeption von Anime entspricht zugleich den exotisierenden Stereotypen, die der (vorgeblich gesittete) Westen auf Japan projiziert. In ihrer Diplomarbeit nutzt Miki Feller Anime als Medium, um über anti-asiatischen Rassismus zu sprechen. Entstanden sind drei Videoarbeiten, die sie in ihrer Ausstellung „Versuche zu überschreiben“ gezeigt hat. Jedes Video erzählt eine eigene Geschichte, die in Karlsruhe spielt, unter anderem am Bahnhof, am Zoo und am Schloss. Es sind Versuche, eine vorherrschend weiße Umgebung zu beschreiben, sich dazu zu positionieren und davon zu distanzieren.
Die Videos wurden in Zusammenarbeit mit folgenden Personen realisiert und ausgestellt: „Versuche zu überschreiben“ mit Max Mandery (Dramaturgische Beratung), Bruno Jacoby (Grafik), Leia Walz (Ausstellungsgestaltung), Jaya Demmer (Textil), Johannes Thimm und Lina Determann (Rampe) / „Auf dem Weg zum Bahnhof“ mit Bruno Jacoby (Grafik) / „Prolog: Im Zoo“ mit Sophia Stadler (Storyboard, Schnitt & Fotos) / „Germania Girl – Konzert im Schloss!“ mit Max Mandery (Dramaturgische Beratung), Bruno Jacoby (Grafik), Yun-Wen Liu (Fotos & Farbkorrektur), Vanessa Bosch (Musik), Ricarda Fischer (Musik & Sounddesign), Meret Bhend und Paulina Mimberg (Farbkorrektur), Luise Peschko (Dialog Editing) sowie Nele Faust, Alejandra Janus, Melanie Berner, Rita Andrulyte, Nini Lü, Jörg Stegmann, Laura Haak und Josefine Scheu (Stimmen).
Obscene, nerdy, and from Japan: In many German households, it was forbidden to watch anime on television. This perception of anime mirrors the exoticizing stereotypes projected onto Japan by the (allegedly civilized) West. In her diploma project, Miki Feller addresses anti-Asian racism in Germany by using anime as the medium. She created three video works and showcased them in the exhibition “Versuche zu überschreiben.” Each video tells a story set in Karlsruhe, for example, at the train station, the zoo, and the castle. These videos serve as attempts to describe a predominantly white environment, to position oneself in relation to it, and to distance oneself from it.
The videos were created and presented in collaboration with the following people: "Versuche zu überschreiben" with Max Mandery (dramaturgical consultation), Bruno Jacoby (graphics), Leia Walz (exhibition design), Jaya Demmer (textile), Johannes Thimm and Lina Determann (ramp) / "Auf dem Weg zum Bahnhof" with Bruno Jacoby (graphics) / "Prolog: Im Zoo" with Sophia Stadler (storyboard, editing & photos) / "Germania Girl - Konzert im Schloss!" with Max Mandery (dramaturgical consultation), Bruno Jacoby (graphics), Yun-Wen Liu (photos & color grading), Vanessa Bosch (music), Ricarda Fischer (music & sound design), Meret Bhend and Paulina Mimberg (color grading), Luise Peschko (dialog editing) as well as Nele Faust, Alejandra Janus, Melanie Berner, Rita Andrulyte, Nini Lü, Jörg Stegmann, Laura Haak, and Josefine Scheu (voice acting).
"Über das Bekämpfen der Angst (vor der Welt)" ist eine spekulative Videoarbeit, die ein Spektrum von Phänomenen rund um Karten, Angst, Krieg, Reisen und den Körper abdeckt, wobei der Schwerpunkt auf der Praxis der Kartierung als Instrument zur Unterdrückung und Kontrolle von Land und Menschen liegt. Das Video versucht, einen Rahmen für das Thema zu schaffen, indem es viele verschiedene Geschichten zu einem Cluster zusammenführt, der vielleicht nicht repräsentativ ist, aber einige Teile des Themas beleuchtet. Ästhetisch und strukturell ist das Video von Rollenspielen, der Pre-Vis-Technik (die in Filmproduktionen verwendet wird) und Found Footage inspiriert. Das Szenario ist in einer fernen Zukunft angesiedelt, in der Klimawandel und Massenaussterben längst ihre Auswirkungen gezeigt haben und die Bestien, die vor der großen Kolonisierung über das Unbekannte wachten, zurückgekehrt sind. In der Rolle der Hauptfigur sucht der Zuschauer, angeleitet von einem Erzähler, nach Überresten der alten Welt, um zu verstehen, warum alles kartiert werden musste.
Beschreibung (en)
"About Fighting the Fear (of the World)" is a speculative video work that covers a spectrum of phenomena around maps, fear, war, traveling, and the body, with a focus on the practice of mapping as a tool to oppress and control land and people. The video attempts to frame the issue by bringing together many different stories to create a cluster that may not be representative but illuminates some parts of the issue. Aesthetically and structurally, the video is inspired by role-playing games, pre-vis technique (used in film productions), and found footage. The scenario is set in a distant future in which climate change and mass extinction have long since had an impact and beasts that used to watch over the unknown before the big colonization have returned. As the main character, the viewer searches for remnants of the old world, guided by a narrator, in order to understand why everything had to be mapped.
"Über das Bekämpfen der Angst (vor der Welt)" ist eine spekulative Videoarbeit, die ein Spektrum von Phänomenen rund um Karten, Angst, Krieg, Reisen und den Körper abdeckt, wobei der Schwerpunkt auf der Praxis der Kartierung als Instrument zur Unterdrückung und Kontrolle von Land und Menschen liegt. Das Video versucht, einen Rahmen für das Thema zu schaffen, indem es viele verschiedene Geschichten zu einem Cluster zusammenführt, der vielleicht nicht repräsentativ ist, aber einige Teile des Themas beleuchtet. Ästhetisch und strukturell ist das Video von Rollenspielen, der Pre-Vis-Technik (die in Filmproduktionen verwendet wird) und Found Footage inspiriert. Das Szenario ist in einer fernen Zukunft angesiedelt, in der Klimawandel und Massenaussterben längst ihre Auswirkungen gezeigt haben und die Bestien, die vor der großen Kolonisierung über das Unbekannte wachten, zurückgekehrt sind. In der Rolle der Hauptfigur sucht der Zuschauer, angeleitet von einem Erzähler, nach Überresten der alten Welt, um zu verstehen, warum alles kartiert werden musste.
Beschreibung (en)
"About Fighting the Fear (of the World)" is a speculative video work that covers a spectrum of phenomena around maps, fear, war, traveling, and the body, with a focus on the practice of mapping as a tool to oppress and control land and people. The video attempts to frame the issue by bringing together many different stories to create a cluster that may not be representative but illuminates some parts of the issue. Aesthetically and structurally, the video is inspired by role-playing games, pre-vis technique (used in film productions), and found footage. The scenario is set in a distant future in which climate change and mass extinction have long since had an impact and beasts that used to watch over the unknown before the big colonization have returned. As the main character, the viewer searches for remnants of the old world, guided by a narrator, in order to understand why everything had to be mapped.
"Über das Bekämpfen der Angst (vor der Welt)" ist eine spekulative Videoarbeit, die ein Spektrum von Phänomenen rund um Karten, Angst, Krieg, Reisen und den Körper abdeckt, wobei der Schwerpunkt auf der Praxis der Kartierung als Instrument zur Unterdrückung und Kontrolle von Land und Menschen liegt. Das Video versucht, einen Rahmen für das Thema zu schaffen, indem es viele verschiedene Geschichten zu einem Cluster zusammenführt, der vielleicht nicht repräsentativ ist, aber einige Teile des Themas beleuchtet. Ästhetisch und strukturell ist das Video von Rollenspielen, der Pre-Vis-Technik (die in Filmproduktionen verwendet wird) und Found Footage inspiriert. Das Szenario ist in einer fernen Zukunft angesiedelt, in der Klimawandel und Massenaussterben längst ihre Auswirkungen gezeigt haben und die Bestien, die vor der großen Kolonisierung über das Unbekannte wachten, zurückgekehrt sind. In der Rolle der Hauptfigur sucht der Zuschauer, angeleitet von einem Erzähler, nach Überresten der alten Welt, um zu verstehen, warum alles kartiert werden musste.
Beschreibung (en)
"About Fighting the Fear (of the World)" is a speculative video work that covers a spectrum of phenomena around maps, fear, war, traveling, and the body, with a focus on the practice of mapping as a tool to oppress and control land and people. The video attempts to frame the issue by bringing together many different stories to create a cluster that may not be representative but illuminates some parts of the issue. Aesthetically and structurally, the video is inspired by role-playing games, pre-vis technique (used in film productions), and found footage. The scenario is set in a distant future in which climate change and mass extinction have long since had an impact and beasts that used to watch over the unknown before the big colonization have returned. As the main character, the viewer searches for remnants of the old world, guided by a narrator, in order to understand why everything had to be mapped.
"Über das Bekämpfen der Angst (vor der Welt)" ist eine spekulative Videoarbeit, die ein Spektrum von Phänomenen rund um Karten, Angst, Krieg, Reisen und den Körper abdeckt, wobei der Schwerpunkt auf der Praxis der Kartierung als Instrument zur Unterdrückung und Kontrolle von Land und Menschen liegt. Das Video versucht, einen Rahmen für das Thema zu schaffen, indem es viele verschiedene Geschichten zu einem Cluster zusammenführt, der vielleicht nicht repräsentativ ist, aber einige Teile des Themas beleuchtet. Ästhetisch und strukturell ist das Video von Rollenspielen, der Pre-Vis-Technik (die in Filmproduktionen verwendet wird) und Found Footage inspiriert. Das Szenario ist in einer fernen Zukunft angesiedelt, in der Klimawandel und Massenaussterben längst ihre Auswirkungen gezeigt haben und die Bestien, die vor der großen Kolonisierung über das Unbekannte wachten, zurückgekehrt sind. In der Rolle der Hauptfigur sucht der Zuschauer, angeleitet von einem Erzähler, nach Überresten der alten Welt, um zu verstehen, warum alles kartiert werden musste.
Beschreibung (en)
"About Fighting the Fear (of the World)" is a speculative video work that covers a spectrum of phenomena around maps, fear, war, traveling, and the body, with a focus on the practice of mapping as a tool to oppress and control land and people. The video attempts to frame the issue by bringing together many different stories to create a cluster that may not be representative but illuminates some parts of the issue. Aesthetically and structurally, the video is inspired by role-playing games, pre-vis technique (used in film productions), and found footage. The scenario is set in a distant future in which climate change and mass extinction have long since had an impact and beasts that used to watch over the unknown before the big colonization have returned. As the main character, the viewer searches for remnants of the old world, guided by a narrator, in order to understand why everything had to be mapped.
Experts loathe them, spectators oppose them, owners belittle them, yet users abide… though not by the rules. Users and the use that they make — which together we refer to as usership — form a kind of atmosphere, in both the most literal and most figurative sense. Unlike ownership, usership is not a fiction bolstered and legitimated by institutions, but a collective subjectivity comprised of all the agents — human and other-than-human — who make use of a given territory or environment, ensuring the oxygen exchange of the atmosphere. Indeed, as users they are the artisans of that environment, the landscapers and artists of the atmosphere that sustains it. What would it mean, though, for public institutions to foster an atmosphere of usership?
Beschreibung (en)
Experts loathe them, spectators oppose them, owners belittle them, yet users abide… though not by the rules. Users and the use that they make — which together we refer to as usership — form a kind of atmosphere, in both the most literal and most figurative sense. Unlike ownership, usership is not a fiction bolstered and legitimated by institutions, but a collective subjectivity comprised of all the agents — human and other-than-human — who make use of a given territory or environment, ensuring the oxygen exchange of the atmosphere. Indeed, as users they are the artisans of that environment, the landscapers and artists of the atmosphere that sustains it. What would it mean, though, for public institutions to foster an atmosphere of usership?
Thursday our HfG online Journal UMBAU will celebrate it's 3rd Issue called CHAINING.
8pm / 18.01.24 / at HfG Forum
There will be a performance by the artist Elle Fierce at 20:30 They are a Trans Non-Binary, British born Jamaican-Irish artist and activist, classically trained in ballet and modern dance, and have performed on stages around the world, particularly in the UK and most recently as a Soloist at Oper Leipzig. Now a freelance artist, with a multi disciplinary approach to performance, combining their activism and life experience as a black trans body to create provocative works.
The event shows artworks by Lucia Mattes and Lars Pinkwart and hosts afterwards DJ sets by aswesome LaLa Tina and our very best Frankie Spiderweb.
Our first contributions feature Mascha Dilger, Matteo Pasquinelli and Ülkü Süngün.
With unchained hearts, your UMBAU Team // Paolo Caffoni, Charlotte Eifler, Yannick Fritz, Jule Köpke & Livia Lazzarini
Thursday our HfG online Journal UMBAU will celebrate it's 3rd Issue called CHAINING.
8pm / 18.01.24 / at HfG Forum
There will be a performance by the artist Elle Fierce at 20:30 They are a Trans Non-Binary, British born Jamaican-Irish artist and activist, classically trained in ballet and modern dance, and have performed on stages around the world, particularly in the UK and most recently as a Soloist at Oper Leipzig. Now a freelance artist, with a multi disciplinary approach to performance, combining their activism and life experience as a black trans body to create provocative works.
The event shows artworks by Lucia Mattes and Lars Pinkwart and hosts afterwards DJ sets by aswesome LaLa Tina and our very best Frankie Spiderweb.
Our first contributions feature Mascha Dilger, Matteo Pasquinelli and Ülkü Süngün.
With unchained hearts, your UMBAU Team // Paolo Caffoni, Charlotte Eifler, Yannick Fritz, Jule Köpke & Livia Lazzarini
Gemeinsam mit unseren Hallenbau-Partnern öffnen wir unsere Pforten am 04. Februar 2024.
Besuchen Sie uns uns am neuen »Tag der offenen Tür« im Hallenbau und schauen Sie hinter die Kulissen von allen vier Institutionen. Das ZKM | Karlsruhe, die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, die Hochschule für Gestaltung Karlsruhe und die Städtische Galerie Karlsruhe freuen sich auf Sie.
Der neue »Tag der offenen Tür im Hallenbau« wird jedes Jahr am ersten Sonntag im Februar stattfinden. Er ersetzt den traditionellen Termin am 6. Januar.
Zum Tag der offenen Tür im Hallenbau präsentiert die HfG speziell das Thema Druck und Publikation, und zwar in kleinen Auflagen, vielfältig und zum Mitmachen. Sie lädt dazu ein, Publishing Groups und andere Studierenden-Initiativen kennenzulernen. Zudem wird es eine kleine Ausstellung und Führungen durch die Hochschule für Studieninteressierte geben.
Unser Programm ab 11 Uhr:
11:30-12 Uhr Lesung KLAK Lesebühne
12-14 Uhr Sozial & Durstig Pop Up Bar mit DJ Dakang
14 Uhr 1. Führung zum Pavillon Sonic Spatiology Vol. 2
15 Uhr Vortrag Paolo Caffoni Lesebühne
16 Uhr 2. Führung zum Pavillon Sonic Spatiology Vol. 2
Parallel Kino im Blauen Salon
11:00 Uhr bis 13:30 Uhr - Sparte I
13.30 Uhr bis 14:00 Uhr - Mittagspause
14:00 Uhr bis 16:30 Uhr - Sparte II
17:00 Uhr bis 19:00 Uhr - Abschluss - ROGER & ME (1989)
Das Kultivierte Jahrmarktkino - Kurzfilme aus 31 1/2 Jahren HfG-Geschichte
Von 11 bis 17 Uhr lassen wir im Kino im Blauen Salon die Pforten kontinuierlich geöffnet und projizieren ein großes Querbeet-Programm an hauseigenen Kurzfilmen. Dabei mischen wir Arbeiten von aktuell noch eingeschriebenen Regisseur*innen mit den Werken sagenumwobener ehemaliger Studierender. Alles ist dabei: Von der symbolischen HfG-Grundsteinlegung über 90er-Jahre Trash-Ästhetik, Essay- und Animationsfilmen bis hin zu dramatischen Miniaturen. Nehmen Sie ihre imaginäre Zuckerwatte mit in unser Jahrmarktkino und lassen Sie sich berauschen von der Vielfalt einer dreidekadigen Schaffensperiode.
Zum Tagesabschluss möchte sich das Kino im Blauen Salon mit einer Zusatz-Attraktion als reguläre Spielstätte vorstellen : Michael Moore's Frühwerk "Roger & Me" von 1989. Moore öffnet im weitesten Sinne auch hier die Türen (so viel zu Legitimierung!) in seinem Heimatort Flint, Michigan, um die verantwortlichen Chefs und Vorgesetzten zu befragen, wie es zu der Massentlassung von 35.000 Personen in der lokalen General-Motors Fabrik kommen konnte. Eine unterhaltsame Mischung aus Galgenhumor und David vs. Goliath-Kämpfen. Wir projizieren den Film als 35mm Kopie im englischen Original.
Die Publikation zu meiner Ausstellung dient nicht als Erklärung, sondern als Erweiterung meiner gezeigten Arbeit. Gedruckt auf altem Papier und mit Klammerheftung erinnert die Publikation an die Offenlegung der Strukturelemente der Narration und Immersion in meiner Ausstellung. Die Texte sind erweiterte Fragmente der Monologe der animierten Figuren.
Beschreibung (en)
The publication to my exhibition serves not as an explanation but as an extension of my shown work. Printed on old paper stock and staple bound the publication recalls the revealing of the structural elements of narration and immersion in my exhibition. The texts are extended fragments of the animated characters' monologues.