Die unterschiedlichen filmische Sequenzen waren als Projektionen im Raum (großes Studio) auf Wänden zu sehen. Sie erzählen von Überlebensstrategien auf engem Raum, von der Subkultur im Gefängnis:
Sucuk aus dem Wasserkocher, Gebetsketten aus Brot,
Apfelbäume aus Joghurtbechern und Duschgel als Raumduft.
Die Sequenzen sind Erzählungen aus dem Interview mit Badaue (Pseudonym). Die zu sehenden Handlungen hat er, während der Zeit der Untersuchungshaft, zum Teil selbst entwickelt, zum Teil von anderen Inhaftierten erfahren.
Beschreibung (en)
The different film sequences were shown as projections in the room (Studio) on walls. They tell of survival strategies in confined spaces, of the subculture in prison:
Sucuk from a kettle, prayer chains made of bread,
apple trees from yogurt pots, and shower gel as a room scent.
The sequences are narrations from the interview with Badaue (pseudonym). He developed the actions to be seen, during the time of pre-trial detention, partly himself, partly experienced from other detainees.
Titel: Das Wasser ist silberhell und durchsichtig und möchte unberührt sein
Regie: Alexander Thelen
Jahr: 2026
Länge: 74 Minuten
Genre: Langspielfilm, Experimentalfilm
Sprache: Deutsch
Produktionsland: Deutschland
Um 1900 reist die frisch promovierte Ärztin Nerea Flores in ein Dorf, um mit einer frühen Filmkamera Patientenfälle für ein medizinstudentisches Publikum zu dokumentieren. Der Film besteht ausschließlich aus dem entstehenden Rohmaterial, inklusive Kameraarbeit und Inszenierung. Ethik bleibt im Graubereich, während sich ihre Praxis zunehmend radikalisiert. Die Distanz zwischen Filmender und Gefilmten löst sich auf, bis die Patient*innen schließlich in metaphysische Räume fliehen.
Medien-Beschreibung (en)
Title: Das Wasser ist silberhell und durchsichtig und möchte unberührt sein
Director: Alexander Thelen
Year: 2026
Duration: 74 minutes
Genre: Feature film, Experimental film
Language: Deutsch
Country of Production: Deutschland
Around 1900, Nerea Flores, a newly graduated doctor, travels from the city to a rural village to document patient cases using an early film camera for medical students. The entire film is composed of the raw material produced during this process. Ethical boundaries blur as she avoids defining her methods on camera. As pressure grows, her practice becomes increasingly intrusive, causing patients to withdraw and eventually escape into metaphysical spaces shaped by nature.
Die unterschiedlichen filmische Sequenzen waren als Projektionen im Raum (großes Studio) auf Wänden zu sehen. Sie erzählen von Überlebensstrategien auf engem Raum, von der Subkultur im Gefängnis:
Sucuk aus dem Wasserkocher, Gebetsketten aus Brot,
Apfelbäume aus Joghurtbechern und Duschgel als Raumduft.
Die Sequenzen sind Erzählungen aus dem Interview mit Badaue (Pseudonym). Die zu sehenden Handlungen hat er, während der Zeit der Untersuchungshaft, zum Teil selbst entwickelt, zum Teil von anderen Inhaftierten erfahren.
Beschreibung (en)
The different film sequences were shown as projections in the room (Studio) on walls. They tell of survival strategies in confined spaces, of the subculture in prison:
Sucuk from a kettle, prayer chains made of bread,
apple trees from yogurt pots, and shower gel as a room scent.
The sequences are narrations from the interview with Badaue (pseudonym). He developed the actions to be seen, during the time of pre-trial detention, partly himself, partly experienced from other detainees.