"Obwohl wir in einer technologisch fortgeschrittenen Gesellschaft leben, ist der Aberglaube so weit verbreitet wie eh und je. Aberglaube ist das natürliche Ergebnis mehrerer gut verstandener psychologischer Prozesse, darunter unsere menschliche Sensibilität für Zufälle, eine Vorliebe für die Entwicklung von Ritualen, um die Zeit zu füllen (um die Nerven, die Ungeduld oder beides zu bekämpfen), unsere Bemühungen, mit Unsicherheiten umzugehen, das Bedürfnis nach Kontrolle und vieles mehr."
-Believing in Magic: The Psychology of Superstition, Stuart A. Vyse. (eigene Übersetzung)
Der Brunnen des wahren Glaubens ist ein digitaler Wunschbrunnen. Er ist das erste Denkmal, das auf dem Mars errichtet wurde.
Jetzt wünschen wir uns Nebel und Tropfen und Pfützen und dass der rote Boden durchnässt wird. Nach Flaschen und Duschen und Toiletten und Fensterputzern und Coca Cola light mit Eiswürfeln; nach Schwimmen und Suppe und Pools und Brunnen und Quellen.
Modell: 60 × 126 × 83 cm Styropor, Gips, Ton, Pigmente
Medien-Beschreibung (en)
“Although we live in a technologically advanced society, superstition is as widespread as it has ever been. Superstitions, are the natural result of several well-understood psychological processes, including our human sensitivity to coincidence, a penchant for developing rituals to fill time (to battle nerves, impatience, or both), our efforts to cope with uncertainty, the need for control, and more.”
-Believing in Magic: The Psychology of Superstition, Stuart A. Vyse.
The Well of True Belief is a digital wishing well. It is the first monument to have been erected on Mars. shifting boundaries between our bodies and the external world.
Now we wish for fog and drips and drops and puddles and for the red ground to get soaked. For bottles and showers and toilets and window cleaners and Coca Cola light with ice cubes; for swimming and soup and pools and fountains and wells.
Der Benutzer kann Bilder aus der Sammlung auswählen, individuell sichten und gruppieren. Die einzelnen Elemente kommen bei einer solchen Veränderung der Ordnung in Bewegung. Dadurch ergeben sich stets neue Verbindungen, die neue Denkmuster aufzeigen. Die Bilder werden nicht mit dem Ziel benutzt, eine abschließende Klassifikation vorzunehmen, oder einen endgültigen Katalog anzulegen. Vielmehr geht es darum die einzelnen Elemente zu versammeln und die Beziehungen, die zwischen ihnen bestehen, sichtbar zu machen.
Der Zettelkasten ist das Herzstück der Sammlung und befindet sich auf einem Tisch, wo er durchblättert und erforscht werden kann. Der Inhalt des Zettelkastens steht in Zusammenhang mit den Bildern der Memowand und ist deswegen so positioniert, dass Blickkontakt zwischen dem Zettelkasten und den Bildern aufgenommen werden kann.
Die Bibliothek, aus denen die Zettel für den Zettelkasten erstellt wurden, ist für die Benutzer nicht zugänglich. Sie sind verschlossen, da die Erweiterung der Sammlung zum Zeitpunkt der Ausstellung eingefroren ist . Sie werden wie ein Monument aufgebaut und mit einem Scheinwerfer beleuchtet. Der Denkmalcharakter und das Geschlossene wird so dargestellt .