Über Verflechtungen und Filzen - Wolle (Winter 2024)
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Titel
Über Verflechtungen und Filzen - Wolle (Winter 2024)
Titel (en)
On entanglements and felting - Wool (winter 2024)
Beschreibung (de)
Besuche auf Schafsfarmen und Verarbeitungsstätten wurden von den Designerinnen Carolin Schelkle und Nina Havermans geleitet. Der Workshop befasste sich mit Filzen und Rezepturen für Faser-Verbundstoffe und definierte Wolle neu als bioregionale Ressource mit sozialen und materiellen Verflechtungen.
Beschreibung (en)
Designers Carolin Schelkle and Nina Havermans guided visits to sheep farms and processing sites. The workshop explored felting and composite recipes, reframing wool as a bioregional resource with social as well as material entanglements.
Titel
Über Verflechtungen und Filzen - Wolle (Winter 2024)
Importiert am
10.03.2026
Übergeordnete Sets
1
Set enthält
0 7
Über Stoffwechsel und Kreisläufe - Lebensmittelabfälle (Winter 2025)
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Titel
Über Stoffwechsel und Kreisläufe - Lebensmittelabfälle (Winter 2025)
Titel (en)
On metabolisms and circulation - Food waste (winter 2025)
Beschreibung (de)
Zusammen mit den Materialgestalterinnen Verena Brom und Loana Flores verfolgten die Studierenden lokale Abfälle und besuchten Lebensmittelproduzenten und Händler. Im Workshop verwandelten die Studierenden weggeworfene Materialien in Farbstoffe und Druckpasten und verbanden so Nachhaltigkeit mit Farbe, Handwerk und Storytelling.
Beschreibung (en)
With the material designers Verena Brom and Loana Flores, students traced local food waste streams, visiting producers and distributors. In the workshop, students transformed discarded matter into dyes and printing pastes, linking sustainability with colour, craft, and storytelling.
Titel
Über Stoffwechsel und Kreisläufe - Lebensmittelabfälle (Winter 2025)
Importiert am
10.03.2026
Übergeordnete Sets
1
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0 10
Über Erneuerung und Schnittstellen - Myzel (Winter 2025)
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Titel
Über Erneuerung und Schnittstellen - Myzel (Winter 2025)
Titel (en)
On remediation and interfacing - Mycelium (winter 2025)
Beschreibung (de)
Myzel wurde von den Designerinnen Nina Flaitz und Liene Kazaka sowohl als biologisches Netzwerk als auch als Material für Gestaltung vorgestellt. Nach einem Besuch im örtlichen Pilzherbarium und einer Pilzwanderung in den Rheinauen experimentierten die Studierenden im Labor mit dem Wachstum von Myzel und seinen textilen Eigenschaften.
Beschreibung (en)
Designers Nina Flaitz and Liene Kazaka introduced mycelium as both a biological network and a design material. After a visit to the local fungi herbarium and a mushroom hike in the Rhine floodplains, students experimented with mycelium growth and its textural properties in the lab.
Titel
Über Erneuerung und Schnittstellen - Myzel (Winter 2025)
Importiert am
10.03.2026
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1
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0 8
Über Extraktion und Resilienz - Holz (Frühjahr 2025)
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Titel
Über Extraktion und Resilienz - Holz (Frühjahr 2025)
Titel (en)
On extraction and resilience - Wood (spring 2025)
Beschreibung (de)
Eine Exkursion unter der Leitung des Produktdesigners Simon Gehring und des Holzvermittlers Stefan Kudermann verband Waldökosysteme, Tischlereien und Holzfabriken miteinander. Der Workshop zum Thema Tischlerei betonte Holz als reaktionsfähiges Material und stellte die Frage, wie sich das Bauwesen von einer extraktivistischen zu einer dialogischen Praxis wandeln kann.
Beschreibung (en)
A field trip led by product designer Simon Gehring and wood mediator Stefan Kudermann connected forest ecosystems, carpentry shops, and timber factories. The workshop on joinery emphasised wood as a responsive material, asking how construction can shift from extraction to dialogue.
Titel
Über Extraktion und Resilienz - Holz (Frühjahr 2025)
Importiert am
10.03.2026
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1
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0 8
Über Verdrängung und Anpassung - Invasive Pflanzen (Frühjahr 2025)
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Titel
Über Verdrängung und Anpassung - Invasive Pflanzen (Frühjahr 2025)
Titel (en)
On displacement and adaption - Invasive plants (spring 2025)
Beschreibung (de)
Die Medienkünstlerin Filipa César und das Designstudio Atelier Schaft stellten invasive Arten als umstrittene, aber fruchtbare Materialquellen vor. Während der Exkursion in den Wald mit einer lokalen Försterin wurden invasive Pflanzen unter fachkundiger Anleitung entfernt, während im Workshop – unter Verwendung von Bindemitteln und Pigmenten – herkömmliche Vorstellungen von Zugehörigkeit, Eigentum und Wert in der Ökologie hinterfragt wurden.
Beschreibung (en)
Media-artist Filipa César and the design studio Atelier Schaft introduced invasive species as controversial yet fertile material sources. During the field trip to the woods with a local forester, invasive plants were removed under expert supervision, while in the workshop - using composite binders and pigments - conventional notions of belonging, ownership, and value in ecology were challenged.
Titel
Über Verdrängung und Anpassung - Invasive Pflanzen (Frühjahr 2025)
Importiert am
10.03.2026
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1
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0 9
Über Tradition und Wandel - Hanf (Frühjahr 2025)
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Titel
Über Tradition und Wandel - Hanf (Frühjahr 2025)
Titel (en)
On tradition and transition - Hemp (spring 2025)
Beschreibung (de)
Zusammen mit den Produktdesignerinnen Freia Achenbach und Hannah Segerkrantz beschäftigten sich die Studierenden mit Hanfbeton und Seilherstellung. Nach Exkursionen zu einer Hanfverarbeitungsanlage und einem traditionellen Seilhersteller wurde im Workshop Hanf als ökologisch widerstandsfähiges Material hervorgehoben, das Bautechniken mit handwerklichen Verfahren verbindet.
Beschreibung (en)
With designers Freia Achenbach and Hannah Segerkrantz, students explored hempcrete and rope-making. After field visits to a hemp processing site and a traditional ropemaker, the workshop highlighted hemp as a material of ecological resilience, combining building techniques with craft processes.
Titel
Über Tradition und Wandel - Hanf (Frühjahr 2025)
Importiert am
10.03.2026
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0 6
Workshopboxen
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Titel
Workshopboxen
Titel (en)
Workshop boxes
Beschreibung (de)
Die physische Bibliothek an der HfG Karlsruhe fungiert als Archiv der Experimente des Programms. Im Mittelpunkt dieser Sammlung stehen die Workshopboxen, die jeweils einer bestimmten Exkursion und einem bestimmten Workshop gewidmet sind. Diese Boxen enthalten eine kuratierte Auswahl an Werkzeugen, Rohmaterialien, Prozessnotizen und Anleitungsflyern, welche die Exkursion, Kolloquien und praktischen Techniken, die während jeder Sitzung erforscht wurden, detailliert beschreiben. Indem sie die Möglichkeit bieten, vergangene Experimente zu wiederholen oder zu erweitern, verwandeln die Boxen das Archiv in eine aktive Lernressource, die es den Studierenden ermöglicht, auch lange nach Abschluss des Programms weiter mit regionalen Materialien und Methoden zu arbeiten. Während die physische Bibliothek am Ende der zweijährigen Laufzeit des Projekts aufgelöst wird, werden die Boxen Teil des Bio Design Labs und ermöglichen eine kontinuierliche Nutzung und weitere Erforschung.
Beschreibung (en)
The physical library at the HfG Karlsruhe functions as an archive of the programme’s experiments. Central to this collection are the workshop boxes, each dedicated to a specific field trip and workshop. These boxes contain a curated set of tools, raw materials, process notes, and instructional flyers that detail the fieldtrip, colloquia, and hands-on techniques explored during each session. By providing the means to repeat or expand upon past experiments, the boxes transform the archive into an active learning resource, allowing students to continue working with regional materials and methods long after the programme concludes. While the physical library will be taken apart at the end of the two-year long scope of the project, the boxes will become part of the Bio Design Lab and allow continuous use and further exploration.
Titel
Workshopboxen
Importiert am
10.03.2026
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1
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0 5
ZKM Fellow Travellers - Kunst als Werkzeug, die Welt zu verändern
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Titel
ZKM Fellow Travellers - Kunst als Werkzeug, die Welt zu verändern
Titel (en)
ZKM Fellow Travellers - Art as a tool to change the world
Titel
ZKM Fellow Travellers - Kunst als Werkzeug, die Welt zu verändern
Meine künstlerische Arbeit beschäftigt sich mit den Beziehungen zwischen Metall, Bergbau sowie familiären und urbanen Archiven. Metall fungiert dabei sowohl als Material als auch als Sprache: Es trägt Gewicht, Klang und Zeit in sich und bewahrt Spuren politischer, industrieller und arbeitsgeschichtlicher Prozesse.
Ich bin in Baiyin in der chinesischen Provinz Gansu aufgewachsen, einer durch den Bergbau entstandenen Industriestadt, auch bekannt als „Kupferstadt“. Mehrere Generationen meiner Familie waren im Bergbau, in der Verhüttung und in der Erzverarbeitung tätig. Diese biografischen Hintergründe erscheinen in meiner Arbeit nicht als Nostalgie, sondern als struktureller Rahmen, der mein Verständnis von Materialität, Körper und Stadt prägt. Die Mine ist für mich kein fixer Ort, sondern ein sich wandelndes System vom Erz zum Metall, von der Infrastruktur zur Stadt und schließlich zur Ruine.
Methodisch arbeite ich mit Fotografie, Archivmaterial, industriellen Überresten sowie mit Video, Klang und Installation. Fotografie verstehe ich dabei als Prozess der Extraktion und Transformation, der Materialien aus ihrem ursprünglichen Funktionszusammenhang löst und in einen Zustand suspendierter Evidenz überführt.
My artistic work explores the relationships between metal, mining, and familial and urban archives. Metal functions both as a material and as a language: it carries weight, sound, and time, and preserves traces of political, industrial, and labor-related processes.
I grew up in Baiyin in Gansu Province, China, an industrial city shaped by mining, also known as the “Copper City.” Several generations of my family were involved in mining, smelting, and ore processing. These biographical backgrounds do not appear in my work as nostalgia, but rather as a structural framework that shapes my understanding of materiality, the body, and the city. For me, the mine is not a fixed place, but a constantly evolving system — from ore to metal, from infrastructure to the city, and ultimately to ruin.
Methodologically, I work with photography, archival materials, industrial remnants, as well as video, sound, and installation. I understand photography as a process of extraction and transformation, one that removes materials from their original functional context and transfers them into a state of suspended evidence.
6 große Bilder je 900 x 1400 mm, 8 kleine Bilder je 210 x 297 mm, 4 Kupferpalette, 3 davon je 210 x 297 mm, 1 420 x 594 mm, 4 Ständer je 70 bis 100 cm hoch.
Kunstpublikationen und Multiples (Auflagenobjekte) der 1960er Jahren weisen strukturelle und konzeptuelle Parallelen auf, die in dieser Arbeit als Ausdruck selbstorganisierter künstlerischer Praxis zu verstehen sind. Ausgehend von einer kritischen Auseinandersetzung mit dem etablierten Kunstsystem entstanden in dieser Zeit alternative Formate der Produktion und Distribution, die auf Vervielfältigung, Partizipation und Autonomie basierten. Anhand exemplarischer Fallbeispiele, darunter die intermedialen Publikationsobjekte "dokumentation b", die "Edition Et", die Zeitschriften "spirale" und "rot" sowie die Multiples der Edition "MAT" und die Serienobjekte der "Gruppe X", wird gezeigt, wie sich die entsprechenden Werkformen als kuratorische, serielle und partizipative Medien positionieren lassen. Die Arbeit kontextualisiert diese Formate sowohl medienästhetisch als auch kulturpolitisch und versteht sie als materielle Strategien der Selbstorganisation. Sie argumentiert, dass Kunstpublikationen und Multiples nicht nur als Ausdruck einer alternativen Öffentlichkeit fungierten, sondern mit ihnen auch frühe Modelle einer dezentralen künstlerischen Infrastruktur entwickelt wurden. Diese Betrachtung ermöglicht eine genealogische Neubewertung des Multiples, indem sie sich vom etablierten, auf Marcel Duchamp fixierten Diskursrahmen löst und eine weiter gefasste Perspektive eröffnet.
Art publications and multiples from the 1960s share structural and conceptual parallels that can be understood in this work as expressions of self-organized artistic practice. Based on a critical examination of the established art system, alternative formats of production and distribution emerged during this period that were based on reproduction, participation, and autonomy. Using exemplary case studies, including the intermedia publication objects "dokumentation b", "Edition Et", the magazines "spirale" and "rot", the multiples of Edition "MAT", and the serial objects of "Gruppe X", this work shows how the corresponding forms of work can be positioned as curatorial, serial, and participatory media. The work contextualizes these formats both in terms of media aesthetics and cultural politics and understands them as material strategies of self-organization. It argues that art publications and multiples not only functioned as expressions of an alternative public sphere, but also served to develop early models of a decentralized artistic infrastructure. This perspective enables a genealogical reassessment of the multiple by breaking away from the established discourse framework centered on Marcel Duchamp and opening up a broader perspective.