"Patterns in Perception" untersucht, wie sich Muster über die Fläche hinaus zu lebendigen räumlichen Strukturen entwickeln können. Ausgangspunkt ist ein offener experimenteller Prozess, der erforscht, wie Material, Bewegung und Licht gemusterte Oberflächen aktivieren und verändern können. Durch Techniken wie Biegen, Falten, Ineinanderstecken und Verschieben entwickeln sich zweidimensionale Muster nach und nach zu räumlichen Formen und eröffnen durch das Experimentieren neue gestalterische Möglichkeiten.
Aus diesen Untersuchungen entstand schließlich eine Serie aus drei Objekten, die jeweils eine andere Entdeckung aus dem experimentellen Prozess aufgreifen. "Pattern of Breath" nutzt Bewegung, um ein Muster in eine responsive Atemerfahrung zu übersetzen. "Weaving Spaces" überträgt den manuellen Prozess des Biegens und Ineinandersteckens in einen architektonischen Maßstab und schafft dadurch neue räumliche Beziehungen. "Shifting Shadows" nutzt die Bewegung einzelner Elemente, um Licht gezielt zu lenken und durch wechselnde Reflexionen und Schatten die Wahrnehmung des umgebenden Raumes kontinuierlich zu verändern.
Gemeinsam zeigen die drei Objekte unterschiedliche Möglichkeiten, Muster über ihre vertraute zweidimensionale Form hinaus zu aktivieren, wahrzunehmen und zu erleben.
"Patterns in Perception" explores how patterns can move beyond the surface to become living spatial structures. Beginning with an open process of experimentation, the project investigates how material, movement, and light can activate and transform patterned surfaces. Through techniques such as bending, folding, interlocking, and shifting, two-dimensional patterns gradually evolve into spatial forms, revealing new possibilities through the process of making.
These explorations ultimately unfold into a series of three objects, each translating a different discovery from the experimental process. "Pattern of Breath" uses movement to transform a pattern into a responsive breathing experience. "Weaving Spaces" brings the hands-on process of bending and interlocking into an architectural scale, shaping new spatial relationships. "Shifting Shadows" uses the movement of individual elements to redirect light, creating changing reflections and shadows that continuously reshape the perception of the surrounding space.
Together, the three objects reflect different ways in which patterns can be activated, experienced, and perceived beyond their familiar two-dimensional form.
Schneideplotten, Materialexperimente, Arbeiten mit Formgedächtnislegierungen, kinetische und responsive Bewegung, manuelle und sensorbasierte Aktivierung
Eine Auswahl experimenteller Studien, in denen unterschiedliche Techniken, Materialien und Anwendungsmöglichkeiten untersucht wurden. Schritt für Schritt entwickelten sich aus diesen Erkundungen die Ansätze, die später in die finale Objektserie überführt wurden.
Beschreibung (en)
A selection of experimental studies in which various techniques, materials, and potential applications were explored. Step by step, these explorations gave rise to the approaches that were later incorporated into the final series of objects.
Eine fotografische Dokumentation der Objektserie "Patterns in Perception" mit den drei Arbeiten "Pattern of Breath", "Weaving Spaces" und "Shifting Shadows". Die Serie zeigt unterschiedliche Wege, wie Muster durch Bewegung, räumliche Struktur und Licht über ihre zweidimensionale Form hinaus erweitert und neu wahrgenommen werden können.
Beschreibung (en)
A photographic documentation of the series “Patterns in Perception,” featuring the three works “Pattern of Breath,” “Weaving Spaces,” and “Shifting Shadows.” The series explores different ways in which patterns can be expanded beyond their two-dimensional form and perceived anew through movement, spatial structure, and light.
"Pattern of Breath" entstand aus der Auseinandersetzung mit der Frage, wie ein Muster eine eigene Bewegung entwickeln kann. Experimente mit Nitinol, einer Formgedächtnislegierung, erzeugten eine langsame, rhythmische Bewegung, die zunehmend an den Rhythmus des Atmens erinnerte. Aus dieser Beobachtung entwickelte sich ein responsives Objekt, das eine Atemübung in eine ruhige visuelle Erfahrung übersetzt und zu Momenten der Ruhe und sanften Regulation einlädt.
Medien-Beschreibung (en)
"Pattern of Breath" emerged from the exploration of how a pattern could generate its own movement. Experiments with Nitinol, a shape memory alloy, revealed a slow and rhythmic motion that gradually evoked the act of breathing. This observation shaped a responsive object that translates a breathing exercise into a quiet visual experience, inviting moments of calm and gentle regulation.