*no wind no word* untersucht, wie Körper, Technologie und Architektur gemeinsam Erfahrungen hervorbringen. Die zwölfminütige Mehrkanal-Video- und Soundinstallation fragt, wie Wahrnehmung entsteht und wie sich Bedeutung bildet, wenn Bilder, Klänge und Bewegungen nicht auf eine eindeutige Aussage reduziert werden. Die Installation entstand in Zusammenarbeit mit der Tänzerin und Choreografin Sade Mamedova. An Stelle einer festgelegten Choreografie tritt ein klar definierter räumlicher und technischer Rahmen. Mehrere Kameras, verschiedene Mikrofone und ein Geophon zeichnen dieselbe Situation auf. Die Technik dient dabei nicht der Dokumentation einer Performance, sondern wird dabei selbst zum Akteur in der Arbeit. *no wind no word* fordert nicht dazu auf, eine Geschichte zu entschlüsseln. Die Installation lädt dazu ein, Zeit auszuhalten, Mehrdeutigkeit zuzulassen und Wahrnehmung als offenen Prozess zu erfahren.
Beschreibung (en)
*no wind no word* explores how the body, technology, and architecture collectively give rise to experiences. The twelve-minute multichannel video and sound installation explores how perception arises and how meaning is formed when images, sounds, and movements are not reduced to a single, unambiguous statement. The installation was created in collaboration with dancer and choreographer Sade Mamedova. Instead of a fixed choreography, there is a clearly defined spatial and technical framework . Several cameras, various microphones, and a geophone record the same situation. The technology becomes an active participant in the work itself. *no wind no word* invites viewers to linger, to embrace ambiguity, and to experience perception as an open-ended process.