Über Erneuerung und Schnittstellen - Myzel (Winter 2025)
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Titel
Über Erneuerung und Schnittstellen - Myzel (Winter 2025)
Titel (en)
On remediation and interfacing - Mycelium (winter 2025)
Beschreibung (de)
Myzel wurde von den Designerinnen Nina Flaitz und Liene Kazaka sowohl als biologisches Netzwerk als auch als Material für Gestaltung vorgestellt. Nach einem Besuch im örtlichen Pilzherbarium und einer Pilzwanderung in den Rheinauen experimentierten die Studierenden im Labor mit dem Wachstum von Myzel und seinen textilen Eigenschaften.
Beschreibung (en)
Designers Nina Flaitz and Liene Kazaka introduced mycelium as both a biological network and a design material. After a visit to the local fungi herbarium and a mushroom hike in the Rhine floodplains, students experimented with mycelium growth and its textural properties in the lab.
Titel
Über Erneuerung und Schnittstellen - Myzel (Winter 2025)
Importiert am
10.03.2026
Übergeordnete Sets
1
Set enthält
0 8
Über Stoffwechsel und Kreisläufe - Lebensmittelabfälle (Winter 2025)
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Titel
Über Stoffwechsel und Kreisläufe - Lebensmittelabfälle (Winter 2025)
Titel (en)
On metabolisms and circulation - Food waste (winter 2025)
Beschreibung (de)
Zusammen mit den Materialgestalterinnen Verena Brom und Loana Flores verfolgten die Studierenden lokale Abfälle und besuchten Lebensmittelproduzenten und Händler. Im Workshop verwandelten die Studierenden weggeworfene Materialien in Farbstoffe und Druckpasten und verbanden so Nachhaltigkeit mit Farbe, Handwerk und Storytelling.
Beschreibung (en)
With the material designers Verena Brom and Loana Flores, students traced local food waste streams, visiting producers and distributors. In the workshop, students transformed discarded matter into dyes and printing pastes, linking sustainability with colour, craft, and storytelling.
Titel
Über Stoffwechsel und Kreisläufe - Lebensmittelabfälle (Winter 2025)
Importiert am
10.03.2026
Übergeordnete Sets
1
Set enthält
0 10
Über Verflechtungen und Filzen - Wolle (Winter 2024)
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Titel
Über Verflechtungen und Filzen - Wolle (Winter 2024)
Titel (en)
On entanglements and felting - Wool (winter 2024)
Beschreibung (de)
Besuche auf Schafsfarmen und Verarbeitungsstätten wurden von den Designerinnen Carolin Schelkle und Nina Havermans geleitet. Der Workshop befasste sich mit Filzen und Rezepturen für Faser-Verbundstoffe und definierte Wolle neu als bioregionale Ressource mit sozialen und materiellen Verflechtungen.
Beschreibung (en)
Designers Carolin Schelkle and Nina Havermans guided visits to sheep farms and processing sites. The workshop explored felting and composite recipes, reframing wool as a bioregional resource with social as well as material entanglements.
Titel
Über Verflechtungen und Filzen - Wolle (Winter 2024)
Importiert am
10.03.2026
Übergeordnete Sets
1
Set enthält
0 7
On transformations and metamorphoses - Compost (autumn 2024)
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Titel
On transformations and metamorphoses - Compost (autumn 2024)
Titel (en)
Über Transformationen und Metamorphosen - Kompost (Herbst 2024)
Beschreibung (de)
Mit Markus Bier und Vik Bayer/Michael Reindel (Compost Collective, Wien) wurde Kompostierung sowohl als ökologische Praxis als auch als spekulative Methode vermittelt. Die Aktivitäten reichten von der Herstellung von Biochar bis zum Bau von Komposthaufen, wobei auch über Transformationszyklen nachgedacht wurde. Zu den Exkursionen gehörten ein lokaler Schulgarten und die Kleingärten in Karlsruhe.
Beschreibung (en)
With Markus Bier and Vik Bayker/Michael Reindel (Compost Collective, Vienna), students learned about composting as both ecological practice and speculative method. Activities ranged from making biochar to building compost heaps, while also reflecting on cycles of transformation. Field visits included a local school garden and Karlsruhe’s community gardens.
Titel
On transformations and metamorphoses - Compost (autumn 2024)
Importiert am
10.03.2026
Übergeordnete Sets
1
Set enthält
0 6
Wall map
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Titel
Wall map
Titel
Wall map
Importiert am
10.03.2026
Übergeordnete Sets
1
Set enthält
0 5
Physical Living Library
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Titel
Physical Living Library
Titel
Physical Living Library
Importiert am
10.03.2026
Übergeordnete Sets
1
Set enthält
0 6
KAMUNA (Karlsruhe Museum Night)
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Titel
KAMUNA (Karlsruhe Museum Night)
Titel
KAMUNA (Karlsruhe Museum Night)
Importiert am
10.03.2026
Übergeordnete Sets
1
Set enthält
0 10
Composter
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Titel
Composter
Titel
Composter
Importiert am
10.03.2026
Übergeordnete Sets
1
Set enthält
0 3
Lehrprogramm
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Titel
Lehrprogramm
Titel (en)
Education programme
Beschreibung (de)
Das Lehrprogramm umfasste eine Reihe von zweitägigen Veranstaltungen, die jeweils eine Exkursion, ein Kolloquium und einen praktischen Workshop kombinierten. Diese Zusammenkünfte wurden zu Orten, an denen sich Wissen aus verschiedenen Bereichen kreuzte, Materialien mit den Orten und Gemeinschaften in Verbindung gebracht wurden, aus denen sie stammten, und Studierende mit Fachleuten zusammenkamen, die sowohl konzeptionelle Reflexion als auch praktische Experimente anleiten konnten. Durch die Zusammenführung lokaler und internationaler Stimmen förderte das Programm eine Kultur des gleichberechtigten Austauschs.
Am ersten Tag lag der Schwerpunkt auf der Erkundung. Die Teilnehmenden besuchten lokale Quellen für nachhaltige Materialien, beobachteten natürliche Kreisläufe und führten erste Experimente wie Faserextraktion, Verbundstoffbildung oder die Kultivierung von Biomaterialien durch. Die Kolloquien boten dann Raum, um Erkenntnisse aus den Exkursionen auszutauschen und sie in breitere Diskussionen über Biodesign und »Bioregioning«, neuen Materialismus oder »more than human« Narrative einzuordnen. Diese Sitzungen, die an der HfG Karlsruhe stattfanden und öffentlich online gestreamt wurden, öffneten den Austausch für ein breiteres Publikum und verknüpften Perspektiven von Studierenden, Praktizierenden und Forschenden miteinander.
Am zweiten Tag verlagerte sich der Schwerpunkt auf das Machen. Unter Anleitung von eingeladenen Praktizierenden verarbeiteten die Studierenden die während der Exkursionen gesammelten Materialien und arbeiteten direkt damit. In dieser Phase standen der Aufbau von Wissen und Fähigkeiten im Vordergrund, wobei gezeigt wurde, wie theoretische Forschung und ökologische Reflexion in die Praxis umgesetzt werden können. Durch die Auseinandersetzung mit den Materialien durch Berühren, Experimentieren und Iteration entdeckten die Studierenden sowohl das Potenzial als auch die Grenzen der lokalen Ressourcen – Erkenntnisse, die in die eigene unabhängige Praxis einfließen können.
The education programme unfolded through a series of two-day events, each combining a field trip, a colloquium, and a hands-on workshop. These gatherings became spaces where knowledge from different domains intersected, linking materials to the locations and communities from which they emerged, while connecting students with practitioners who could guide both conceptual reflection and practical experimentation. By bringing together local and international voices, the programme cultivated a culture of equal exchange.
The first day centred on exploration. Participants visited local sources of sustainable materials, observed natural cycles, and engaged in early experiments such as fibre extraction, composite formation, or cultivating biomaterials. The colloquia then provided space to share insights from the excursions, situating them within broader discussions on biodesign and bioregioning, new materialism, or more-than-human narratives. Hosted at the HfG Karlsruhe and publicly streamed online, these sessions opened the exchange to a wider audience while weaving together perspectives from students, makers, and researchers.
The second day shifted the focus to making. Guided by invited practitioners, students processed and worked directly with the materials collected during the field trips. This phase emphasised knowledge and skill-building, showing how theoretical research and ecological reflection could be translated into practice. By engaging with materials through touch, experimentation, and iteration, students discovered both the potential and the limitations of local resources, insights they can carry on into their own independent practice.
Now or Nowhere ist ein Projekt, das die Frage stellt, ob Technologie aus einer Notwendigkeit heraus entsteht – oder ob ihre Notwendigkeit erst erkannt wird, nachdem sie bereits erschienen ist. Neue Geräte versprechen stets Effizienz, Verbesserung und nahtlose Konnektivität und behaupten, unser Leben leichter zu machen. Automatisierung lindert Müdigkeit, Konnektivität beseitigt Trennung, und Updates gleichen Unvollkommenheit aus. Doch was genau machen wir in diesem Prozess eigentlich bequemer – und was geben wir dabei stillschweigend aus der Hand?
Das Projekt schlägt drei virtuelle Geräte vor, die repetitive und scheinbar unbedeutende körperliche Handlungen stellvertretend für den Nutzer ausführen. AutoPresence ist ein Gerät, das aufgezeichnete Mausbewegungen wiedergibt und selbst in Abwesenheit des Nutzers kontinuierlich Spuren von Arbeit produziert. Ruhe wird nicht erkannt, und der Cursor hält niemals an. The Sixth Finger ist ein am Finger getragenes Wearable, das das Wischen auf dem Smartphone automatisiert und die vertraute Bewegung des Daumens durch einen zweiten Daumen ersetzt. Die Hand hält das Gerät weiterhin fest, doch die Handlung wird an die Maschine delegiert. Artificial Sweat Gland for Mobile Devices überträgt die Funktion der menschlichen Schweißdrüsen auf ein Kühlsystem für das Gerät und synchronisiert so die Temperatur von Körper und Gerät. Das Telefon verlässt die Hand nie.
Diese Geräte werden so präsentiert, als stünden sie kurz vor der Markteinführung. In Anlehnung an Produktpräsentationen und Werbeformate rahmt das Projekt alltägliche Gesten als Funktionen, die optimiert werden können. Werden die Besucherinnen im Ausstellungsraum zu potenziellen Konsumentinnen dieser Geräte – oder erkennen sie, dass sie bereits Konsument*innen sind?
Now or Nowhere is a project that asks whether technology emerges from necessity or whether its necessity is only recognized after it has appeared. New devices always promise efficiency, improvement, and seamless connectivity, claiming to make our lives lighter. Automation relieves fatigue, connectivity eliminates disconnection, and updates compensate for imperfection. So, in this process, what are we making more convenient, and what are we quietly handing over?
The project proposes three virtual devices that perform repetitive and minor physical actions on behalf of the user. AutoPresence is a device that replays recorded mouse movements, continuously producing traces of labor even in the user's absence. Rest is not detected, and the cursor never stops. The Sixth Finger is a finger-worn wearable that automates smartphone swiping, replacing the most familiar thumb movements with a second thumb. The hand still grips, but the action is delegated to the machine. Artificial Sweat Gland for Mobile Devices converts the hand's sweat gland function into a device cooling system, synchronizing the body's and device's temperatures. The phone never leaves the hand.
These devices are arranged as if they are ready for launch. Borrowing the format of product displays and promotional presentation, the project reframes everyday gestures as features to be optimized. In the exhibition space, do audiences become potential consumers in front of these devices, or do they become aware that they are already consumers?