weibelmaschine.net ist der Versuch, die Essenz von Peter Weibels Sprechen zu digitalisieren und so eine orakelhafte Version seines Geistes, auch als Inspiration für kommende Generationen, zu schaffen. Wir haben uns bewusst dafür entschieden, nur den Klang der Stimme zu simulieren, um den performativen Aspekt des Sprechens in den Vordergrund zu rücken. Die inhaltliche Ebene wird hingegen getrennt davon in Textform dargestellt.
SampleRNN, GPT2-Modell, Transformers Library von Huggingface, RaspberryPi
Auftrag durch
In Zusammenarbeit mit Johannes Bechberger und Alexander Liebrich, produziert in Kooperation mit dem ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe. Die Arbeit wird bis zum 28.08.2022 in der Ausstellung BioMedien am ZKM Karlsruhe gezeigt und wird dann in die Sammlung des ZKM aufgenommen.
Testlauf einer 360°- Kamera in Ausstellungssituation. Kamera wird durch eine besseres Modell ausgetauscht, die einen hochauflösenden 360°- Stream liefert:
https://youtu.be/-YH7Z5Ao5Gs
Die Scheune VII ist ein mediales Happening im privaten Ambiente eines Weingartener Hinterhofes. Das Idyll des Dorfes trifft hier auf die Gedankenwelt des Medienkünstlers Jan Cordes, der hier Einblick in seine Werke gewährt. Er gestaltet den sonst verborgenen Raum einer alten Scheune durch Licht und Multimediale Installationen zu einer neuen Erfahrungswelt um.
Beschreibung (en)
Scheune VII is a media happening in the private ambience of a Weingarten backyard. Here, the idyll of the village meets the world of ideas of media artist Jan Cordes, who provides an insight into his works. He uses light and multimedia installations to transform the otherwise hidden space of an old barn into a new world of experience.
“Die Ähnlichkeiten von Geweben, Mustervorlagen und heutigen Rasterbildern sind eklatant. In einer Genese der technischen Bilder kann das Gewebe als Exemplarfall und Vorreiter aller technisch-elektronischer Bilder gelten.”
“Die ersten Bilder, die von ihrem Bildkörper abgelöst wurden, bestanden aus einem Stapel gelochter Karten für die Verwendung im Jacquardwebstuhl. Der Bildcode ist hier noch begreifbar, das Bild, wenn es aus dem Stapel dieser Karten gewoben wird, ein textil-taktiles Produkt. Patricia Wallers Needle-Works zeigen die Leerstelle heutiger Bildmaschinen auf, wo Bilder auf Monitoren erscheinen, um im nächsten Moment schon wieder durch den nächsten (Netzhaut-) Eindruck ausgetauscht zu werden.”
Beschreibung (en)
“The similarities between fabrics, patterns and today's raster images are striking. In the genesis of technical images, the fabric can be regarded as an exemplary case and forerunner of all technical-electronic images.”
“The first images that were detached from their image body consisted of a stack of perforated cards for use in the Jacquard loom. The image code is still comprehensible here, the image, when woven from the pile of these cards, is a textile-tactile product. Patricia Waller's needle works show the blank space of today's image machines, where images appear on monitors only to be replaced by the next (retinal) impression in the very next moment.”