„As beginning is to end“ beschäftigt sich mit Fotografie, Architektur, Zeitlichkeit und der Neuordnung von vorhandenem Bildmaterial. Das Projekt verbindet eine Publikation mit einer räumlichen Installation. Dafür wurden gescannte Fotografien aus bestehenden Fotobüchern zu einer offenen, filmischen Sequenz neu angeordnet. Die Fotografien werden als Fragmente eines fortlaufenden Geschehens verstanden, dessen Narrativ wiederkehrenden Motiven, Atmosphären und Blickrichtungen folgt.
Die gefundenen Fotografien zeigen ausschließlich Fragmente von privaten Innenräumen und Figuren, die sich durch diese bewegen. Die Innenräume werden dabei zu Spuren von Identitäten, Erinnerungen und Geschichten und eröffnen den intimen Blick in geschlossene Wände.
In der Publikation bestimmen die im Vollformat gedruckten Fotografien und darauf folgende weiße Doppelseiten den Rhythmus des Betrachtens. Die leeren Seiten schaffen kurze Pausen und schlagen Brücken zu dem Unwissenden. Außerdem ist der Publikation ein Text beigefügt, der den Gang durch die Fotografien leitet.
Der selbe Rhythmus wird in den Ausstellungsraum übersetzt. Die ausgewählten Fotografien wurden hier dabei stark vergrößert und immer wieder durch Leerstellen pausiert. Bei der Wahl des Ausstellungsraums war es wichtig, einen Ort zu finden, der durch seine architektonische Beschaffenheit bereits fragmentarisch Spuren und Geschichten in sich trägt. Jedes Element der Architektur ist ein Bestandteil der Übersetzung der fotografischen Szenen und lassen die Betrachtenden in diese räumlich eintreten.
“As beginning is to end” explores photography, architecture, temporality, and the rearrangement of existing visual material. The project combines a publication with a spatial installation. Scanned photographs from existing photo books were rearranged to form an open, cinematic sequence.
The found photographs depict fragments of private interiors and figures moving through them. The interiors become traces of identities, memories, and stories, offering an intimate glimpse behind closed walls.
In the publication, the printed images and the following white double-page spreads determine the rhythm of viewing. The blank pages create brief pauses and build bridges to the unknown. Additionally, the publication includes a text that guides the viewer through the photographs.
The same rhythm is translated into the exhibition space. The selected photographs are greatly enlarged and repeatedly paused with blank spaces. When selecting the exhibition space, it was important to find a place whose architectural character already contains fragmentary traces and stories. Each architectural element plays a role in interpreting the photographic scenes and allows viewers to enter them spatially.