“Visitors” takes as its focus the works of international students from HfG Karlsruhe. The exhibition aims to shed light on the different geographical, political and economic backgrounds that come together in our institution. Two main resources for our work will be HfG's archiving platform Madek and its analogue exhibition interface Portal that the HfG Open Resource Center has been developing.
How do people from abroad who study at the HfG shape the place? How do international students contribute to and challenge the HfG? We will work on preparing and realizing an exhibition based on diploma works of international students from previous generations.
For Visitors we have imagined an alternative geography or an alternative biography of HfG. It is designed around people who ‘visit’ and explore what that challenging gesture means.
Im Zusammenhang mit Textilien ist ein "skein" eine gewickelte Spule aus Garn oder Faden. In metaphorischem Sinne wird es gebraucht, um ein verworrenes, komplexes Arrangement von Dingen zu beschreiben, wie zb einer Beziehung, einem Satz, kniffligen Problemen oder Situationen, die auf irgendeine Weise festgefahren sind. Die Rauminstallation “skeins” zeigt eine Sammlung von Mythen und Geschichten die sich mit der Symbolik des Knoten auseinandersetzen. Sie umfasst Fundstücke und eigens für die Ausstellung angefertigte Objekte, Bildsammlungen, Rechercheergebnisse einer Forschungsreise, Textilarbeiten, Zeichnungen, Flechtobjekte aus Haar, Videoarbeiten, Gebäck, Briefe und Texte. Um diese Objekte zu kuratieren wurde zum einen mit Schaukästen gearbeitet, zum anderen dienten die natürlichen Beschaffenheiten des Raumes (z.B. Fenster, Türrahmen) als Rahmengeber. Knoten dienen als Stützen gegen die Zeit und das Vergessen. Der “Unendliche Liebesknoten” ist eine symbolische Darstellung einer ewigen Liebe, die so umfassend ist, dass sie weder Anfang noch Ende kennt. Immerwährende Liebe eingeschlossen in der Form eines unveränderbaren Loops. Doch tragen Knoten die Erinnerung an den Prozess ihrer Entstehung in sich. Ein Knoten fügt sein eigenes Entknoten in das Gewebe seines Zweckes ein. Er kann verändert, aktualisiert und angepasst werden. “skeins” reflektiert dieses Phänomen des Festhaltens und wirft unweigerlich Fragen nach den Möglichkeiten die das Entknoten bereit hält, auf. Hierbei werden verschiedene Arten des Verriegelns (Knoten) und Entriegelns (Entknoten) einander gegenübergestellt. Die Intervisualität von den miteinander verflochtenen Bildern lässt eine Erzählung entstehen. Der Raumplan im Ausstellungsführer diente als Wegweiser und lud die Besucher ein, der Narration durch die Ausstellung zu folgen. Ergänzt wurde dies durch kurze Texte zu den Objekten.
Subtitle of the project/work (en)
There are certain knots that are supposed to store time or hold it back from itself –– The endless knot of love is a fraud ––––– There is more than one way to get through a locked door –––– There are different ways of how to untie a knot
Im Zusammenhang mit Textilien ist ein "skein" eine gewickelte Spule aus Garn oder Faden. In metaphorischem Sinne wird es gebraucht, um ein verworrenes, komplexes Arrangement von Dingen zu beschreiben, wie zb einer Beziehung, einem Satz, kniffligen Problemen oder Situationen, die auf irgendeine Weise festgefahren sind.
Die Rauminstallation “skeins” zeigt eine Sammlung von Mythen und Geschichten die sich mit der Symbolik des Knoten auseinandersetzen. Sie umfasst Fundstücke und eigens für die Ausstellung angefertigte Objekte, Bildsammlungen, Rechercheergebnisse einer Forschungsreise, Textilarbeiten, Zeichnungen, Flechtobjekte aus Haar, Videoarbeiten, Gebäck, Briefe und Texte. Um diese Objekte zu kuratieren wurde zum einen mit Schaukästen gearbeitet, zum anderen dienten die natürlichen Beschaffenheiten des Raumes (z.B. Fenster, Türrahmen) als Rahmengeber.
Knoten dienen als Stützen gegen die Zeit und das Vergessen. Der “Unendliche Liebesknoten” ist eine symbolische Darstellung einer ewigen Liebe, die so umfassend ist, dass sie weder Anfang noch Ende kennt. Immerwährende Liebe eingeschlossen in der Form eines unveränderbaren Loops. Doch tragen Knoten die Erinnerung an den Prozess ihrer Entstehung in sich. Ein Knoten fügt sein eigenes Entknoten in das Gewebe seines Zweckes ein. Er kann verändert, aktualisiert und angepasst werden.
“skeins” reflektiert dieses Phänomen des Festhaltens und wirft unweigerlich Fragen nach den Möglichkeiten die das Entknoten bereit hält, auf.
Hierbei werden verschiedene Arten des Verriegelns (Knoten) und Entriegelns (Entknoten) einander gegenübergestellt. Die Intervisualität von den miteinander verflochtenen Bildern lässt eine Erzählung entstehen. Der Raumplan im Ausstellungsführer diente als Wegweiser und lud die Besucher ein, der Narration durch die Ausstellung zu folgen. Ergänzt wurde dies durch kurze Texte zu den Objekten.
In the context of textiles and crafting, a "skein" is a loosely wound coil of yarn or thread. In a more metaphorical sense, "skeins" can like knots be used to describe
a tangled or complex arrangement of things, such as relationships, a sentence, tricky problems or situations that are stuck in a way.
The installation presented a collection of myths and stories dealing with the symbolism of the knot. It includes found objects and objects made especially for the exhibition, image collections, research results from a research trip, textile works, drawings, braided hair objects, video works, biscuits, letters and texts. To curate these objects, on the one hand showcases were used, on the other the natural features of the room (e.g. windows, door frames) functioned as framing system.
A knot illustrates the recording of a moment in time. There are certain knots that are supposed to store time or hold it back from itself. The ‘Infinite Knot of Love’ is a symbolic representation of an eternal all-encompassing love, that it knows neither beginning nor end. Everlasting love locked into the shape of an unchangeable loop. But knots have a memory of the process of their formation. A knot inserts its own undoing into the very fabric of its purpose. It can be altered, updated and adjusted.
"skeins" reflects on the phenomenon of holding on and inevitably raises questions about the possibilities of unknotting.
Different ways of locking (knotting) and unlocking (unknotting) are opposed to each other. Through the intervisuality of the entwined images a narrative is created. The floor plan in the exhibition guide served as a signpost, inviting visitors to follow the narration through the exhibition. This was complemented by short texts about the objects.
Die Lichthöfe liegen im Zentrum der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, umgeben von Gängen und Räumen wie z.B. Studios, Büros und Cafeteria. Innerhalb des Gebäudekomplexes liegt die Hochschule zwischen dem Museum für Neue Kunst an nördlicher Seite und dem Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) an südlicher Seite. Nicht nur die an der Hochschule tätigen Menschen durchqueren täglich die Lichthöfe, auch die Besucher der Museen werden zu Passanten des Lichthofs auf ihrem Weg von einem Ort zum anderen. Besonders hoch frequentiert wird der Lichthof 3, da er sich zwischen zwei Außentüren an westlicher und östlicher Seite befindet, und an die im Erdgeschoß befindliche Cafeteria grenzt. Manche Menschen verweilen lange im Lichthof, andere nehmen den kürzesten und somit schnellsten Weg hindurch. Die Bewegung in diesem Lichthof ist Grundlage für SUB_TRAKT.
Im Lichthof 3 wird mit einer Kamera das Geschehen im Raum von oben erfaßt. Personen innerhalb des so beobachteten Bereichs erfahren eine direkte akustische Rückkopplung ihrer Bewegungen über ein an Traversen aufgehängtes 4-Kanal-Lautsprechersystem. Jedes sich bewegende Objekt im Kamerabild generiert eine Klangstruktur im Raum, die sich – abhängig von Größe, Geschwindigkeit und Distanz der Objekte untereinander– verändert. Der Klang verstummt, wenn im Lichthof 3 keine Bewegungen mehr registriert werden.
In diesem Stück erkunde ich die Sinnlosigkeit des Lebens durch die Verschmelzung von Skateboarding und greife dabei auf das Bildnis des Sisyphos aus der griechischen Mythologie zurück, das den Felsen schiebt. Ich habe einen Raum von 8*5 Metern konstruiert, umgeben von Skateboard-Soundeffekten unten und Projektion Animationen oben. Die Trajektorie des Skateboards schreitet kontinuierlich voran, dreht sich und scheitert letztendlich auf dem Gelände, ähnlich wie Sisyphos, der endlos den Felsen schiebt und in einem unendlichen Zyklus von Anstrengung und Scheitern gefangen ist.
Die lebendigen animierten Skateboard-Spuren vermitteln Spannung und surreale visuelle Ausdrücke. Die Anstrengung des Skateboardens entspricht dem endlosen Rollen des Felsens und regt zur Reflexion über die Bedeutung des Lebens an. Zuschauer reflektieren in dieser Umgebung kontinuierlich über die Vergänglichkeit des Lebens und die Bedeutung von Anstrengung, was die widersprüchlichen Gefühle der Menschheit gegenüber dem Dasein widerspiegelt. Diese Szene ist nicht nur eine visuelle Freude, sondern dient auch als spirituelle Erleuchtung und Reflexion.
In this piece, drawing upon the imagery of Sisyphus from Greek mythology pushing the boulder, I explore the meaninglessness of life through the fusion of skateboarding. I constructed a space measuring 8*5 meters, enveloped in skateboard sound effects below and projection animations above. The skateboard's trajectory continually progresses, turns, and ultimately fails on the terrain, resembling Sisyphus endlessly pushing the boulder, caught in an infinite cycle of effort and failure.
The vibrant animated skateboard tracks convey tension and surreal visual expressions. The effort of skateboarding parallels the endless rolling of the boulder, prompting contemplation on the meaning of life. Spectators continually ponder the transience of life and the significance of effort in this setting, reflecting humanity's contradictory feelings towards existence. This scene is not just a visual delight but also serves as a spiritual enlightenment and reflection.
Über einen Zeitraum von vier Wochen führte Ulf Beck in einer Versuchsanordnung Fotografien aus der Tagespresse einem Kompost mit Kompostwürmern zu. Ausgehend von der Untersuchung, welche Schlagzeilen es auf die erste Seite schaffen sowie deren fotografischer Darstellung, beschäftigte er sich mit dem Nachleben dieser Bilder. Dafür schnitt er jeden Tag die Abbildungen der Titelseite dreier großer Tageszeitungen aus und legte sie in einem Raster auf ein Becken mit Komposterde.
Das fotografische Bild wird als Teil des Medienorganismus durch die Verdauung der Würmer und verschiedener Mikroorganismen innerhalb von ca. 15 Tagen in den Erdorganismus überführt. Der Transformationsprozess ist am Ende nicht mehr sichtbar. Das Bild verliert seine Form und wird zu wertvollem Humus, welcher als Ansammlung von Millionen von Mikrobildern betrachtet werden kann.
Description (en)
Over a period of four weeks, Ulf Beck experimented with composting, using photographs from the daily press with compost worms. Based on the investigation of which headlines make it to the first page and their photographic representation, he deals with the afterlife of these images. For this, every day he cut out the illustrations of the front page of three large daily newspapers and put them in a grid on a basin with compost soil.
The photographic image is transferred as part of the media organism through the digestion of worms and various microorganisms into the earth organism, in around 15 days. The transformation process is no longer visible at the end. The image loses its form and becomes valuable humus, which can be regarded as an accumulation of millions of micro-images.
Die Arbeit war - in veränderter Form - am 27. & 28.01.2018 im Rahmen von Plat(t)form 2018, dem zwölften kuratierten internationalen Portfolio-Viewing für junge Künstler aus Europa, im renommierten Fotomuseum Winterthur (CH) zu sehen.
Obszön, nerdy und aus Japan: Anime im Fernsehen zu schauen galt in vielen Haushalten in Deutschland als verrufen. Diese Rezeption von Anime entspricht zugleich den exotisierenden Stereotypen, die der (vorgeblich gesittete) Westen auf Japan projiziert. In ihrer Diplomarbeit nutzt Miki Feller Anime als Medium, um über anti-asiatischen Rassismus zu sprechen. Entstanden sind drei Videoarbeiten, die sie in ihrer Ausstellung „Versuche zu überschreiben“ gezeigt hat. Jedes Video erzählt eine eigene Geschichte, die in Karlsruhe spielt, unter anderem am Bahnhof, am Zoo und am Schloss. Es sind Versuche, eine vorherrschend weiße Umgebung zu beschreiben, sich dazu zu positionieren und davon zu distanzieren.
Die Videos wurden in Zusammenarbeit mit folgenden Personen realisiert und ausgestellt: „Versuche zu überschreiben“ mit Max Mandery (Dramaturgische Beratung), Bruno Jacoby (Grafik), Leia Walz (Ausstellungsgestaltung), Jaya Demmer (Textil), Johannes Thimm und Lina Determann (Rampe) / „Auf dem Weg zum Bahnhof“ mit Bruno Jacoby (Grafik) / „Prolog: Im Zoo“ mit Sophia Stadler (Storyboard, Schnitt & Fotos) / „Germania Girl – Konzert im Schloss!“ mit Max Mandery (Dramaturgische Beratung), Bruno Jacoby (Grafik), Yun-Wen Liu (Fotos & Farbkorrektur), Vanessa Bosch (Musik), Ricarda Fischer (Musik & Sounddesign), Meret Bhend und Paulina Mimberg (Farbkorrektur), Luise Peschko (Dialog Editing) sowie Nele Faust, Alejandra Janus, Melanie Berner, Rita Andrulyte, Nini Lü, Jörg Stegmann, Laura Haak und Josefine Scheu (Stimmen).
Obscene, nerdy, and from Japan: In many German households, it was forbidden to watch anime on television. This perception of anime mirrors the exoticizing stereotypes projected onto Japan by the (allegedly civilized) West. In her diploma project, Miki Feller addresses anti-Asian racism in Germany by using anime as the medium. She created three video works and showcased them in the exhibition “Versuche zu überschreiben.” Each video tells a story set in Karlsruhe, for example, at the train station, the zoo, and the castle. These videos serve as attempts to describe a predominantly white environment, to position oneself in relation to it, and to distance oneself from it.
The videos were created and presented in collaboration with the following people: "Versuche zu überschreiben" with Max Mandery (dramaturgical consultation), Bruno Jacoby (graphics), Leia Walz (exhibition design), Jaya Demmer (textile), Johannes Thimm and Lina Determann (ramp) / "Auf dem Weg zum Bahnhof" with Bruno Jacoby (graphics) / "Prolog: Im Zoo" with Sophia Stadler (storyboard, editing & photos) / "Germania Girl - Konzert im Schloss!" with Max Mandery (dramaturgical consultation), Bruno Jacoby (graphics), Yun-Wen Liu (photos & color grading), Vanessa Bosch (music), Ricarda Fischer (music & sound design), Meret Bhend and Paulina Mimberg (color grading), Luise Peschko (dialog editing) as well as Nele Faust, Alejandra Janus, Melanie Berner, Rita Andrulyte, Nini Lü, Jörg Stegmann, Laura Haak, and Josefine Scheu (voice acting).
"Über das Bekämpfen der Angst (vor der Welt)" ist eine spekulative Videoarbeit, die ein Spektrum von Phänomenen rund um Karten, Angst, Krieg, Reisen und den Körper abdeckt, wobei der Schwerpunkt auf der Praxis der Kartierung als Instrument zur Unterdrückung und Kontrolle von Land und Menschen liegt. Das Video versucht, einen Rahmen für das Thema zu schaffen, indem es viele verschiedene Geschichten zu einem Cluster zusammenführt, der vielleicht nicht repräsentativ ist, aber einige Teile des Themas beleuchtet. Ästhetisch und strukturell ist das Video von Rollenspielen, der Pre-Vis-Technik (die in Filmproduktionen verwendet wird) und Found Footage inspiriert. Das Szenario ist in einer fernen Zukunft angesiedelt, in der Klimawandel und Massenaussterben längst ihre Auswirkungen gezeigt haben und die Bestien, die vor der großen Kolonisierung über das Unbekannte wachten, zurückgekehrt sind. In der Rolle der Hauptfigur sucht der Zuschauer, angeleitet von einem Erzähler, nach Überresten der alten Welt, um zu verstehen, warum alles kartiert werden musste.
Description (en)
"About Fighting the Fear (of the World)" is a speculative video work that covers a spectrum of phenomena around maps, fear, war, traveling, and the body, with a focus on the practice of mapping as a tool to oppress and control land and people. The video attempts to frame the issue by bringing together many different stories to create a cluster that may not be representative but illuminates some parts of the issue. Aesthetically and structurally, the video is inspired by role-playing games, pre-vis technique (used in film productions), and found footage. The scenario is set in a distant future in which climate change and mass extinction have long since had an impact and beasts that used to watch over the unknown before the big colonization have returned. As the main character, the viewer searches for remnants of the old world, guided by a narrator, in order to understand why everything had to be mapped.
In "a staged performance at a place no longer quiet" werden fünf klischeehafte Figuren durch Animation zum Leben erweckt und durch Requisiten in der physischen Welt mit Körpern ausgestattet. Anstatt eine Handlung zu entwickeln, bleiben sie in ihren Monologen stecken und reflektieren über ihre zugewiesenen Rollen. Die Figuren warten auf den Moment, in dem die Geschichte beginnen soll. Da das Stück jedoch nie beginnt und die klassische Struktur einer Aufführung auseinanderfällt, können die Figuren nicht in einen Dialog miteinander treten, sondern nur für sich selbst sprechen. Jeder verkörpert individuell seine Rolle und die vielen Geschichten, die mit ihm erzählt wurden. In den Rissen zwischen den Fragmenten, aus denen sie bestehen, geben alle fünf Figuren einen Einblick, wie wir Geschichten konstruieren und Zeichnungen zum Leben erwecken.
Description (en)
In "a staged performance at a place no longer quiet", five cliché characters are brought to life through animation and given bodies through props in the physical world. Instead of developing a plot, they remain stuck in their monologues and reflect on their assigned roles. The characters wait for the moment of a story to begin. However, as the play never begins and the classical structure of a performance falls apart, the characters cannot enter into a dialogue with each other, but only speak for themselves. Each one embodies their role individually and the many stories that have been told with them. In the cracks between the fragments of which they are made, all five characters provide an insight into how we construct stories and bring drawings to life.
„cool pieces” beschäftigt sich mit den Auswirkungen des Klimawandels auf den menschlichen Körper und deren Hitzeanpassung. Mit einem Open-Source Gedanken präsentiert das Projekt ein Ensemble von drei tragbaren Objekten, deren Design vielfältige Facetten eines simplen Fächers aufgreift, welcher einer der zugänglichsten Methoden zur Kühlung des Körpers darstellt. Das Set umfasst einen Sonnenponcho, eine entfaltbare Kopfbedeckung sowie einen Handfächer, um eine wirksame Kühlung zu gewährleisten. Ein zentraler Gedanke bei der Entwicklung der Objekte war die Überwindung finanzieller Barrieren, um eine breite Teilhabe zu ermöglichen. Aus diesem Grund werden sämtliche Anleitungen zur unentgeltlichen Nutzung auf der Website zur Verfügung gestellt, um eine nahezu kostenfreie Herstellung zu gewährleisten. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Verwendung handelsüblicher Nähmaschinen gelegt, da sie flächendeckend verfügbar sind und somit für eine breite Bevölkerungsschicht zugänglich ist.
Description (en)
‘cool pieces’ deals with the effects of climate change on the human body and its adaptation to heat. With an open source mindset, the project presents an ensemble of three wearable objects whose design takes on multiple facets of a simple fan, one of the most accessible ways to cool the body. The set includes a sun poncho, a deployable headgear and a hand fan for effective cooling. A central idea in the development of the items was to overcome financial barriers to enable widespread participation. For this reason, all instructions are available for free on the website to ensure that production is virtually cost-free. Special attention was paid to the use of commercially available sewing machines, as they are widely available and therefore accessible to a wide range of people.
„‚Ballet Mécanique‘ ist zu einer Zeit entstanden, die als Höhepunkt, und immer wieder auch als Wendepunkt in Légers Malerei verstanden wird. Der Film fügt sich nicht nur in seine künstlerische Konzeption ein, sondern hat diese auch zum Thema. ‚Ballet Mécanique‘ ist ein Manifest, nicht nur für seine Kunst, sondern auch für das Kino. Wie bei seinen Literatenfreunden ist Légers intensive Auseinandersetzung mit dem Kino von einer doppelten Intention geprägt, von deren Hinwendung zu dem jungen Medium als potentiellen Mittel, die eigene Kunst zu reformieren, und vom Entwurf eines neuen Konzepts von Film, der seinerseits durch die gestalterische Intervention von Dichtern und Malern zu seinen eigenen Ausdrucksmitteln findet."
Description (en)
“'Ballet Mécanique' was created at a time that is seen as a high point, and also repeatedly as a turning point, in Léger's painting. The film not only fits into his artistic conception, but also has it as its theme. 'Ballet Mécanique' is a manifesto, not only for his art, but also for cinema. As with his literary friends, Léger's intensive engagement with cinema is characterized by a double intention, by their turn to the young medium as a potential means of reforming their own art, and by the design of a new concept of film, which in turn finds its own means of expression through the creative intervention of poets and painters.”