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| Author | |
| Subtitle | - Performance & Choreography: Sade Mamedova, Sound Design: Lucia Böhm
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| Supervisor | |
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| Program of Study | |
| Type of graduation project | |
| Description (de) | - *no wind no word* ist eine zwölfminütige Mehrkanal-Video- und Soundinstallation. Die Arbeit untersucht die Wechselbeziehungen von Körper, Raum, Klang und Bild. Sie betrachtet diese Elemente dabei nicht als voneinander getrennte Medien, sondern als ein gemeinsames System, in dem sie sich gegenseitig beeinflussen. Intuition versteht sie dabei nicht als spontanen Einfall, sondern als künstlerische Methode.
Die Installation entstand in Zusammenarbeit mit der Tänzerin und Choreografin Sade Mamedova. An Stelle einer festgelegten Choreografie tritt ein klar definierter räumlicher und technischer Rahmen. Mehrere Kameras, verschiedene Mikrofone und ein Geophon zeichnen dieselbe Situation auf. Die Technik dient dabei nicht der Dokumentation einer Performance, sondern wird selbst zum Akteur in der Arbeit, welcher die Wahrnehmung von Bewegung, Klang und Raum formt.
Das Dach des Großstudios der HfG Karlsruhe bildet den Ausgangspunkt der Installation. Es liegt mitten im Gebäude und wirkt trotz der zentralen Position verlassen. Es ist sichtbar, aber normalerweise unzugänglich. Die offene Architektur, die Höhe und die weißen Staubspuren erzeugen eine Atmosphäre zwischen Sicherheit und Ausgesetztheit. Die Installation zeigt, wie sehr räumliche Bedingungen unsere Wahrnehmung und unser Handeln beeinflussen können.
Der Klang setzt sich ausschließlich aus Aufnahmen, der Performance zusammen. Zu hören sind Atem, Schritte, Reibung, Resonanzen der Dachkonstruktion und andere Umgebungsgeräusche. Auf Musik oder eine erzählende Stimme wird bewusst verzichtet. Die Atmung agiert als Taktgeber der Arbeit. Sie setzt Bewegung in Gang, wird selbst zum Klang und bestimmt den Rhythmus des Filmschnitts. Sie verbindet Körper, Bild und Ton. Der mehrkanalige Klang verteilt sich über vier Lautsprecher im Raum und verändert sich mit der Position des Publikums. Die Installation eröffnet dadurch eine immersive Erfahrung von Klang, die nicht nur gehört, sondern räumlich erlebt wird.
Drei synchronisierte Projektionen zeigen denselben Moment aus unterschiedlichen Distanzen und Perspektiven. Dabei hat keine der Ansichten den Anspruch, vollständiger zu sein als eine andere. Erst in ihrem Zusammenspiel erschließt sich die Essenz der Installation, die Verschiebung des betrachtenden Blickes vom Einzelbild auf das Verhältnis zwischen Bildern. Gleichzeitig verändert sich der Klang mit jeder Bewegung im Raum. So gibt es kein festes Zentrums des Betrachtens und keine eindeutige Sicht auf das Geschehen. Die Wahrnehmung formt sich im Wechselspiel mit der Bewegung der Besucher:innen.
Die Performance entsteht ausschließlich aus dem Setting heraus. Die Tänzerin reagiert dabei auf Raum, Klang und ihren eigenen Körper. Die Arbeit erzählt keine Geschichte, sondern einen Zustand. Die Bewegungen lassen Übergänge zwischen unterschiedlichen Rollen, Körperzuständen oder Erinnerungsbildern entstehen. Teilweise wirkt es, als würde die Tänzerin mit einer unsichtbaren Person sprechen, tanzen, streiten oder sich ausruhen. Aus der Beobachtung entstehen Assoziationen zu Erinnerung, Projektion und inneren Dialogen. Die Arbeit beantwortet diese Bilder nicht. Sie lässt sie nebeneinander bestehen und eröffnet Raum für unterschiedliche Wahrnehmungen.
Ein wichtiger Bezugspunkt ist Robert Rauschenbergs Verständnis von Kunst als offenem Gefüge aus Körper, Raum, Material und Technologie. Seine kollaborative und medienübergreifende Arbeitsweise bildet die Grundlage für den Aufbau der Installation. Auch choreografische Ansätze von Merce Cunningham und Yvonne Rainer fließen in die Arbeit ein. Sie bestärken den Gedanken, Bewegung, Klang und Bild nicht hierarchisch zu ordnen, sondern als gleichwertige Elemente zu verstehen.
*no wind no word* untersucht, wie Körper, Technologie und Architektur gemeinsam Erfahrungen hervorbringen. Die Installation fragt, wie Erinnerung, Gegenwart und Projektion in einem einzigen Moment gleichzeitig erfahrbar werden können. Sie bringt uns dazu, zu fragen, wie Wahrnehmung entsteht und wie sich Bedeutung bildet, wenn Bilder, Klänge und Bewegungen nicht auf eine eindeutige Aussage reduziert werden. In einer Zeit, in der Bilder permanent produziert, beschleunigt und bewertet werden, schlägt *no wind no word* eine andere Form der Aufmerksamkeit vor. Die Installation fordert nicht dazu auf, eine Geschichte zu entschlüsseln. Sie lädt dazu ein, Zeit auszuhalten, Mehrdeutigkeit zuzulassen und Wahrnehmung als offenen Prozess zu erfahren.
no wind no word versteht sich zugleich als Ausgangspunkt einer weiterführenden künstlerischen Forschung. Aufbauend auf der bestehenden Installation ist eine Weiterentwicklung unter veränderten räumlichen und performativen Bedingungen vorgesehen. Im Zentrum steht die Frage, wie sich dieselbe Konstellation von Körper, Raum und Technologie mit jedem neuen Ort und jeder neuen Aufführung verändert und dabei neue Formen der Wahrnehmung hervorbringt. Geplant ist, filmische, performative und klangliche Prozesse noch enger miteinander zu verschränken. Durch die unmittelbare Verstärkung von Atem- und Körpergeräuschen entsteht eine Rückkopplung zwischen Körper, Klang und Bewegung, auf die die Performerin in Echtzeit reagiert. Ergänzend soll die Arbeit in Räumen mit unterschiedlichen akustischen und materiellen Eigenschaften weiterentwickelt werden. So wird no wind no word als offenes System fortgeführt, das sich mit jeder neuen Realisierung transformiert und seine Fragestellungen unter veränderten Bedingungen weiter untersucht.
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| Description (en) | - *no wind, no word* is a twelve-minute multi-channel video and sound installation. The piece explores the interrelationships between the body, space, sound and image. Rather than regarding these elements as separate media, it considers them as a shared system in which they influence one another. Intuition is not understood as a spontaneous idea, but as an artistic method.
The installation was created in collaboration with the dancer and choreographer Sade Mamedova. Instead of a fixed choreography, there is a clearly defined spatial and technical framework. Several cameras, various microphones and a geophone record the same situation. The technology does not serve to document a performance, but becomes an active participant in the work itself, shaping the perception of movement, sound and space.
The roof of the large studio at the HfG Karlsruhe forms the starting point for the installation. Despite its central position, it appears deserted. Although it is visible, it is normally inaccessible. The open architecture, the height and the white dust marks create an atmosphere that lies somewhere between safety and exposure. The installation demonstrates the extent to which spatial conditions can influence our perception and our actions.
The soundscape consists exclusively of recordings made during the performance. One can hear breathing, footsteps, friction, resonances from the roof structure and other ambient sounds. Music and a narrative voice have been deliberately omitted. Breathing acts as the metronome for the work. It sets movement in motion, becomes sound in its own right, and dictates the rhythm of the film’s editing. It connects body, image and sound. The multi-channel sound is distributed across four speakers in the room and changes depending on the audience’s position. The installation thus creates an immersive sound experience that is not merely heard, but experienced spatially.
Three synchronised projections show the same moment from different distances and perspectives. None of these views claims to be more complete than the others. It is only through their interplay that the essence of the installation becomes apparent: the shift in the viewer’s gaze from the individual image to the relationship between images. At the same time, the sound changes with every movement within the space. Consequently, there is no fixed centre of observation and no single, unambiguous view of what is happening. Perception takes shape through interaction with visitors' movements.
The performance emerges entirely from the setting itself. The dancer responds to the space, the sound and her own body. The piece does not narrate a tale, but rather conveys a state of being. The movements create transitions between different roles, physical states or images from memory. At times, it appears as though the dancer is speaking, dancing, arguing or resting with an invisible person. These observations give rise to associations with memory, projection and inner dialogues. The work does not respond to these images. It allows them to coexist and opens up space for different perceptions.
A key point of reference is Robert Rauschenberg’s understanding of art as an open structure comprising body, space, material and technology. His collaborative and cross-media approach forms the basis for the installation’s composition. Choreographic approaches by Merce Cunningham and Yvonne Rainer also inform the work. They reinforce the idea of treating movement, sound and image not as a hierarchical order, but as elements of equal value.
*no wind no word* explores how the body, technology and architecture collectively generate experiences. The installation asks how memory, the present and projection can be experienced simultaneously in a single moment. It prompts us to ask how perception arises and how meaning is formed when images, sounds and movements are not reduced to a single, unambiguous statement. At a time when images are constantly being produced, accelerated and evaluated, *no wind no word* proposes a different form of attention. The installation does not call on the viewer to decipher a story. Instead, it invites us to linger, to allow for ambiguity, and to experience perception as an open-ended process.
*no wind no word* is also intended as a starting point for further artistic research. Building on the existing installation, the plan is to develop the work further under different spatial and performative conditions. The focus is on the question of how the same constellation of body, space and technology changes with each new venue and each new performance, thereby giving rise to new forms of perception. The plan is to interweave cinematic, performative and sonic processes even more closely. The immediate amplification of breathing and bodily sounds creates a feedback loop between body, sound and movement, to which the performer reacts in real time. In addition, the work is to be further developed in spaces with different acoustic and material properties. In this way, *no wind no word* continues as an open system that transforms with each new realisation and continues to explore its questions under changing conditions.
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| Extensive Description | - *no wind no word* ist eine zwölfminütige Mehrkanal-Video- und Soundinstallation. Die Arbeit untersucht die Wechselbeziehungen von Körper, Raum, Klang und Bild. Sie betrachtet diese Elemente dabei nicht als voneinander getrennte Medien, sondern als ein gemeinsames System, in dem sie sich gegenseitig beeinflussen. Intuition versteht sie dabei nicht als spontanen Einfall, sondern als künstlerische Methode.
Die Installation entstand in Zusammenarbeit mit der Tänzerin und Choreografin Sade Mamedova. An Stelle einer festgelegten Choreografie tritt ein klar definierter räumlicher und technischer Rahmen. Mehrere Kameras, verschiedene Mikrofone und ein Geophon zeichnen dieselbe Situation auf. Die Technik dient dabei nicht der Dokumentation einer Performance, sondern wird selbst zum Akteur in der Arbeit, welcher die Wahrnehmung von Bewegung, Klang und Raum formt.
Das Dach des Großstudios der HfG Karlsruhe bildet den Ausgangspunkt der Installation. Es liegt mitten im Gebäude und wirkt trotz der zentralen Position verlassen. Es ist sichtbar, aber normalerweise unzugänglich. Die offene Architektur, die Höhe und die weißen Staubspuren erzeugen eine Atmosphäre zwischen Sicherheit und Ausgesetztheit. Die Installation zeigt, wie sehr räumliche Bedingungen unsere Wahrnehmung und unser Handeln beeinflussen können.
Der Klang setzt sich ausschließlich aus Aufnahmen, der Performance zusammen. Zu hören sind Atem, Schritte, Reibung, Resonanzen der Dachkonstruktion und andere Umgebungsgeräusche. Auf Musik oder eine erzählende Stimme wird bewusst verzichtet.
Die Atmung agiert als Taktgeber der Arbeit. Sie setzt Bewegung in Gang, wird selbst zum Klang und bestimmt den Rhythmus des Filmschnitts. Sie verbindet Körper, Bild und Ton. Der mehrkanalige Klang verteilt sich über vier Lautsprecher im Raum und verändert sich mit der Position des Publikums. Die Installation eröffnet dadurch eine immersive Erfahrung von Klang, die nicht nur gehört, sondern räumlich erlebt wird.
Drei synchronisierte Projektionen zeigen denselben Moment aus unterschiedlichen Distanzen und Perspektiven. Dabei hat keine der Ansichten den Anspruch, vollständiger zu sein als eine andere. Erst in ihrem Zusammenspiel erschließt sich die Essenz der Installation, die Verschiebung des betrachtenden Blickes vom Einzelbild auf das Verhältnis zwischen Bildern. Gleichzeitig verändert sich der Klang mit jeder Bewegung im Raum. So gibt es kein festes Zentrums des Betrachtens und keine eindeutige Sicht auf das Geschehen. Die Wahrnehmung formt sich im Wechselspiel mit der Bewegung der Besucher:innen.
Die Performance entsteht ausschließlich aus dem Setting heraus. Die Tänzerin reagiert dabei auf Raum, Klang und ihren eigenen Körper. Die Arbeit erzählt keine Geschichte, sondern einen Zustand. Die Bewegungen lassen Übergänge zwischen unterschiedlichen Rollen, Körperzuständen oder Erinnerungsbildern entstehen. Teilweise wirkt es, als würde die Tänzerin mit einer unsichtbaren Person sprechen, tanzen, streiten oder sich ausruhen. Aus der Beobachtung entstehen Assoziationen zu Erinnerung, Projektion und inneren Dialogen. Die Arbeit beantwortet diese Bilder nicht. Sie lässt sie nebeneinander bestehen und eröffnet Raum für unterschiedliche Wahrnehmungen.
Ein wichtiger Bezugspunkt ist Robert Rauschenbergs Verständnis von Kunst als offenem Gefüge aus Körper, Raum, Material und Technologie. Seine kollaborative und medienübergreifende Arbeitsweise bildet die Grundlage für den Aufbau der Installation. Auch choreografische Ansätze von Merce Cunningham und Yvonne Rainer fließen in die Arbeit ein. Sie bestärken den Gedanken, Bewegung, Klang und Bild nicht hierarchisch zu ordnen, sondern als gleichwertige Elemente zu verstehen.
*no wind no word* untersucht, wie Körper, Technologie und Architektur gemeinsam Erfahrungen hervorbringen. Die Installation fragt, wie Erinnerung, Gegenwart und Projektion in einem einzigen Moment gleichzeitig erfahrbar werden können. Sie bringt uns dazu, zu fragen, wie Wahrnehmung entsteht und wie sich Bedeutung bildet, wenn Bilder, Klänge und Bewegungen nicht auf eine eindeutige Aussage reduziert werden. In einer Zeit, in der Bilder permanent produziert, beschleunigt und bewertet werden, schlägt *no wind no word* eine andere Form der Aufmerksamkeit vor. Die Installation fordert nicht dazu auf, eine Geschichte zu entschlüsseln. Sie lädt dazu ein, Zeit auszuhalten, Mehrdeutigkeit zuzulassen und Wahrnehmung als offenen Prozess zu erfahren.
*no wind no word* versteht sich zugleich als Ausgangspunkt einer weiterführenden künstlerischen Forschung. Aufbauend auf der bestehenden Installation ist eine Weiterentwicklung unter veränderten räumlichen und performativen Bedingungen vorgesehen. Im Zentrum steht die Frage, wie sich dieselbe Konstellation von Körper, Raum und Technologie mit jedem neuen Ort und jeder neuen Aufführung verändert und dabei neue Formen der Wahrnehmung hervorbringt. Geplant ist, filmische, performative und klangliche Prozesse noch enger miteinander zu verschränken. Durch die unmittelbare Verstärkung von Atem- und Körpergeräuschen entsteht eine Rückkopplung zwischen Körper, Klang und Bewegung, auf die die Performerin in Echtzeit reagiert. Ergänzend soll die Arbeit in Räumen mit unterschiedlichen akustischen und materiellen Eigenschaften weiterentwickelt werden. So wird no wind no word als offenes System fortgeführt, das sich mit jeder neuen Realisierung transformiert und seine Fragestellungen unter veränderten Bedingungen weiter untersucht.
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| Extensive Description (en) | - *no wind, no word* is a twelve-minute multi-channel video and sound installation. The piece explores the interrelationships between the body, space, sound and image. Rather than regarding these elements as separate media, it considers them as a shared system in which they influence one another. Intuition is not understood as a spontaneous idea, but as an artistic method.
The installation was created in collaboration with the dancer and choreographer Sade Mamedova. Instead of a fixed choreography, there is a clearly defined spatial and technical framework. Several cameras, various microphones and a geophone record the same situation. The technology does not serve to document a performance, but becomes an active participant in the work itself, shaping the perception of movement, sound and space.
The roof of the large studio at the HfG Karlsruhe forms the starting point for the installation. Despite its central position, it appears deserted. Although it is visible, it is normally inaccessible. The open architecture, the height and the white dust marks create an atmosphere that lies somewhere between safety and exposure. The installation demonstrates the extent to which spatial conditions can influence our perception and our actions.
The soundscape consists exclusively of recordings made during the performance. One can hear breathing, footsteps, friction, resonances from the roof structure and other ambient sounds. Music and a narrative voice have been deliberately omitted.
Breathing acts as the metronome for the work. It sets movement in motion, becomes sound in its own right, and dictates the rhythm of the film’s editing. It connects body, image and sound. The multi-channel sound is distributed across four speakers in the room and changes depending on the audience’s position. The installation thus creates an immersive sound experience that is not merely heard, but experienced spatially.
Three synchronised projections show the same moment from different distances and perspectives. None of these views claims to be more complete than the others. It is only through their interplay that the essence of the installation becomes apparent: the shift in the viewer’s gaze from the individual image to the relationship between images. At the same time, the sound changes with every movement within the space. Consequently, there is no fixed centre of observation and no single, unambiguous view of what is happening. Perception takes shape through interaction with visitors' movements.
The performance emerges entirely from the setting itself. The dancer responds to the space, the sound and her own body. The piece does not narrate a tale, but rather conveys a state of being. The movements create transitions between different roles, physical states or images from memory. At times, it appears as though the dancer is speaking, dancing, arguing or resting with an invisible person. These observations give rise to associations with memory, projection and inner dialogues. The work does not respond to these images. It allows them to coexist and opens up space for different perceptions.
A key point of reference is Robert Rauschenberg’s understanding of art as an open structure comprising body, space, material and technology. His collaborative and cross-media approach forms the basis for the installation’s composition. Choreographic approaches by Merce Cunningham and Yvonne Rainer also inform the work. They reinforce the idea of treating movement, sound and image not as a hierarchical order, but as elements of equal value.
*no wind no word* explores how the body, technology and architecture collectively generate experiences. The installation asks how memory, the present and projection can be experienced simultaneously in a single moment. It prompts us to ask how perception arises and how meaning is formed when images, sounds and movements are not reduced to a single, unambiguous statement. At a time when images are constantly being produced, accelerated and evaluated, *no wind no word* proposes a different form of attention. The installation does not call on the viewer to decipher a story. Instead, it invites us to linger, to allow for ambiguity, and to experience perception as an open-ended process.
*no wind no word* is also intended as a starting point for further artistic research. Building on the existing installation, the plan is to develop the work further under different spatial and performative conditions. The focus is on the question of how the same constellation of body, space and technology changes with each new venue and each new performance, thereby giving rise to new forms of perception. The plan is to interweave cinematic, performative and sonic processes even more closely. The immediate amplification of breathing and bodily sounds creates a feedback loop between body, sound and movement, to which the performer reacts in real time. In addition, the work is to be further developed in spaces with different acoustic and material properties. In this way, *no wind no word* continues as an open system that transforms with each new realisation and continues to explore its questions under changing conditions.
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| Material | |
| Duration | |
| Technology/production/formats | - Dreikanalige Video- und Soundinstallation
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