Beobachtungen invasiver Pflanzenarten (ausgefüllte Punkte) in und um Karlsruhe, zusammengetragen aus iNaturalist, einer globalen Citizen-Science-Datenbank. Invasive Pflanzen, auch Neophyten genannt, sind Arten, die in ein neues Gebiet eingeführt wurden und sich dort aggressiv ausbreiten, oft die einheimische Vegetation verdrängen und lokale Ökosysteme stören. Die spezifischen Arten wurden während des Workshops »Über Verdrängung und Anpassung« identifiziert. Aus den Daten ergibt sich ein auffälliges Muster: Viele dieser invasiven Pflanzen treten gehäuft entlang der Flüsse Alb und Pfinz in Karlsruhe auf. Das liegt daran, dass Wasserwege oft als natürliche Korridore fungieren, die die Verbreitung von Samen und Pflanzenfragmenten erleichtern.
Medien-Beschreibung (en)
Observations of invasive plant species (solid dots) in and around Karlsruhe, crowdsourced from iNaturalist, a global citizen-science database. Invasive plants, also known as neophytes, are species that have been introduced to a new area and spread aggressively, often outcompeting native vegetation and disrupting local ecosystems. The specific species were identified during the workshop ‘On displacement and adaptation’. A noticeable pattern emerges from the data: many of these invasive plants are concentrated along Karlsruhe's rivers, the Alb and Pfinz. This is because waterways often act as natural corridors that facilitate the spread of seeds and plant fragments.
Orte, die sich auf das Wissen oder die Produktion von Industriehanf spezialisiert haben (gefüllte Punkte), und potenzielle, zufällig gelegene Gebiete für den Anbau von Industriehanf innerhalb der Bioregion Karlsruhe (gepunktete Kreise mit Fragezeichen). Im Rahmen des Lehrprogramms »Über Tradition und Wandel« wurden zwei Standorte besucht: der Produzent BAFA Neu und der Seilmacher Joachim Dittus. Da der Hanfanbau strengen Vorschriften unterliegt, werden die genauen Standorte der Felder nicht öffentlich bekannt gegeben und konnten daher nicht besucht werden. Obwohl die ungefähre Anzahl der Anbauflächen innerhalb der Bioregion aus landwirtschaftlichen Statistiken geschätzt werden kann, bleiben ihre genauen Positionen unbekannt und werden hier als zufällige Standorte dargestellt.
Medien-Beschreibung (en)
Places specialising in the knowledge or production of industrial hemp (solid dots) and potential, randomly located areas of industrial hemp cultivation within the Karlsruhe bioregion (dotted circles with question marks). During the ‘On tradition and transition’ education programme, students visited two locations: producer BAFA Neu and ropemaker Joachim Dittus. Because hemp cultivation is subject to strict confidentiality regulations, exact field locations are not publicly disclosed and could therefore not be visited. Although the approximate number of cultivation sites within the bioregion can be estimated from agricultural statistics, their precise positions remain unknown and are represented here as randomised locations.
Im Rahmen des Lehrprogramms »Über Erneuerung und Schnittstellen« besuchte die Gruppe das Pilzherbarium des Staatlichen Naturkundemuseums Karlsruhe und suchte im Rappenwörther Wald nach Pilzen. Obwohl es unmöglich ist, die genauen Standorte des Pilzwachstums zu kartieren, lassen sich Gebiete mit hoher Wahrscheinlichkeit für das Vorkommen identifizieren. Diese Karte kombiniert drei solche Indikatoren: beobachtete organische Kohlenstoffgehalte in der Erde zwischen 9 und 12, Bodenazidität (gemessen in H₂O) zwischen pH 5,5 und 6,5 und hohe verfügbare Wasserkapazität im Oberboden. Dunklere Schattierungen weisen auf günstigere Bedingungen hin.
Medien-Beschreibung (en)
During the ‘On remediation and interfacing’ education programme, students visited the Fungus Herbarium of the State Museum of Natural History Karlsruhe and searched for mushrooms in the Rappenwörth forest. Although it is impossible to map the exact locations of mushroom growth, it is possible to identify areas with a high likelihood of occurrence. This map combines three such indicators: observed soil organic carbon levels between 9 and 12, soil acidity (measured in H₂O) between pH 5.5 and 6.5, and high available water capacity in the topsoil. Darker shading indicates more favourable conditions.
Das pixelige Muster unterscheidet zwei Arten von Wald: Gebiete, in denen Laubbäume die dominierende Baumart sind (dunkle Schattierung), und Gebiete, in denen Nadelbäume vorherrschen (helle Schattierung). Diese Unterteilung ist zwar nicht absolut, liefert aber nützliche Informationen über das in den einzelnen Gebieten verfügbare Holz: Laubbaumarten produzieren in der Regel Hartholz, während Nadelbaumarten Weichholz liefern. Die im Rahmen des Lehrprogramms »Über Extraktion und Resilienz« rund um die Stadt Bühl besuchten Orte sind auf der Karte als ausgefüllte Punkte dargestellt.
Medien-Beschreibung (en)
The pixelated pattern distinguishes two types of forest: areas in which broad-leaved trees are the dominant species (dark shading) and areas dominated by coniferous trees (light shading). Although this division is not absolute, it provides useful information about the wood available in each area: broad-leaved species generally produce hardwoods, whereas coniferous species yield softwoods. Places visited during the education programme ‘On extraction and resilience’ around the city of Bühl are shown on the map as solid dots.